Vorder- und Südpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Erstmals seit Monaten keine „Spaziergänger“ in LU

Die Polizei zeigt weiterhin Präsenz bei den Veranstaltungen, muss aber kaum noch eingreifen.
Die Polizei zeigt weiterhin Präsenz bei den Veranstaltungen, muss aber kaum noch eingreifen.

Es bleibt dabei: Bis auf wenige Ausnahmen geht die Resonanz bei den sogenannten Montagsspaziergängen in der Vorder- und Südpfalz weiter zurück. Laut dem zuständigen Polizeipräsidium Rheinpfalz fand am Montagabend erstmals seit Mitte Dezember in der Ludwigshafener Innenstadt kein Protest gegen die staatlichen Corona-Auflagen statt.

Bislang waren am Berliner Platz seither 30 bis 90 Demonstranten unterwegs. Auch im mittleren Rhein-Pfalz-Kreis ebbt die Resonanz merklich ab. Trafen sich in der Hochphase bis zu 160 Kritiker der Corona-Maßnahmen in den Gemeinden, waren es am Montag lediglich 51: 26 in Mutterstadt, elf in Schifferstadt, acht in Altrip und sechs in Dannstadt. 81 Teilnehmer waren laut Präsidium in Frankenthal unterwegs, 50 in Speyer – auch hier waren es weniger als im Schnitt der vergangenen Monate. Alle Veranstaltungen waren nicht angemeldet, verliefen laut Polizei aber friedlich und ohne Zwischenfälle.

23.000 Teilnehmer seit Mitte Dezember

Insgesamt demonstrierten in Vorder- und Südpfalz am Montag rund 850 „Spaziergänger“ gegen die staatliche Corona-Politik – knapp 23.000 sind es damit seit Mitte Dezember. Bei drei angemeldeten Gegendemos versammelten sich insgesamt 350 Menschen. Auch diese Treffen verliefen störungsfrei. Die überwiegende Anzahl der Personen habe sich an die Regeln der Corona-Verordnung gehalten, Mindestabstände eingehalten und Maske getragen, so die Polizei.

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