Ludwigshafen Eric Ehringer hält ehrenwert

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Schifferstadt. Mit einem 0:0 hat Gastgeber FSV Schifferstadt dem unangefochtenen Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz, dem BSC Oppau, einen Punkt abgetrotzt. Vor allem im ersten Durchgang hatten sie dies Torhüter Eric Ehringer zu verdanken. Gegen dann nachlassende Oppauer verpasste Schifferstadt in der Schlussphase sogar die Chance zum Sieg.

„So wie das Spiel gelaufen ist, bin ich mit dem Punkt zufrieden“, sagten beide Trainer nach dem Schlusspfiff. „Ich bin vor allem froh, dass wir auf diesem Acker keine weiteren Verletzten zu beklagen haben“, schob BSC-Trainer Manfred Blockus nach. Er hätte allen Grund gehabt, zwei vergebenen Zählern nachzutrauern, denn Tim Graf (17./25.) sowie Gianluca Ferraro (25.) hatten im ersten Durchgang jeweils aus bester Position im Strafraum die Führung auf dem Fuß. Der Sieger hieß jedes Mal Eric Ehringer, der seinen Kasten gestern sauber hielt. Trotzdem benötigte er ein wenig Glück, dass es so war. 15 Minuten vor Schluss war die komplette Oppauer Mannschaft nicht entschlossen genug. Nach einer flachen Freistoßflanke von Leising trudelte der Ball knapp vor der Torlinie durch den Strafraum, aber keiner der fünf in der Nähe stehenden BSC-Angreifer gab dem Leder den letzten Schubs ins Netz. „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen“, haderte Blockus. Er hatte außerdem Verständnis, dass seine Mannschaft nicht den gewohnten Kombinationsfußball aufzog: „Das war auf diesem Platz gar nicht möglich.“ Lange Bälle auf Ferraro, der auf seine nachrückenden Nebenleute ablegte, waren deshalb das probate Mittel. Und jede Menge Freistöße, die allerdings alle verpufften. Großartige Offensivaktionen hatte FSV-Coach Christoph Merl von seiner Mannschaft gar nicht erst erwartet. „Wir wollten kompakt stehen. Das ist uns über weite Strecken gelungen. Kämpferisch war das von uns eine richtig gute Leistung“, lobte er seine gesamte Mannschaft, wobei er seinen Torhüter besonders hervorhob. „In der ersten Hälfte hat er uns im Spiel gehalten.“ Ein kleines bisschen trauerte er trotzdem der möglichen Sensation hinterher. „Als Oppau nachgelassen hat, hätten wir den vorhandenen Raum besser nutzen müssen.“ Das klappte nur einmal richtig gut. Über den eingewechselten Marvin Sellmann und André Schlug landete der Ball beim ebenfalls eingewechselten Daniel Jambo. Der scheiterte aus bester Position an Markus Edelmann im Oppauer Tor (80.). Es wäre des Guten wirklich zu viel gewesen.

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