Ludwigshafen Elterngeld: Frauenunion kritisiert Pläne der Ampel
Die CDU-Frauenunion Ludwigshafen kritisiert geplante Streichungen beim Elterngeld durch die Berliner Ampelregierung. Das sei „ein katastrophales Signal an Familien“, so Kreisvorsitzende Kirsten Pehlke.
Nach Plänen des Bundesfamilienministeriums soll das Elterngeld für Paare gestrichen werden, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen jährlich 150.000 Euro überschreitet. Bisher liegt die Grenze bei 300.000 Euro.
Das Elterngeld sei ein wichtiger Baustein für die Gleichstellung von Müttern und Vätern, sagt Pehlke. Streichungen beim Elterngeld wären „fatal, unsozial und alles andere als familienfreundlich.“ Familien werde dadurch die Möglichkeit genommen, eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung der Arbeit zu gewährleisten. Das Elterngeld diene nicht nur der Einkommenssicherung, sondern fördere die wirtschaftliche Selbstständigkeit beider Elternteile. Die Streichungspläne seien ein Rückschritt für Frauen auf dem Weg, Beruf und Kinder zu vereinbaren, so Pehlke.
Mit dem 2007 eingeführten Elterngeld werden Menschen unterstützt, die nach der Geburt des Kindes nicht oder vorerst nur wenig arbeiten und damit kaum oder kein Geld verdienen. Im vergangenen Jahr bezogen laut Statistischem Bundesamt rund 1,8 Millionen Personen Elterngeld, die Mehrzahl davon Frauen (knapp 1,4 Millionen).