Ludwigshafen Eltern: An Gymnasien fehlen 34 Lehrer

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An den sechs Ludwigshafener Gymnasien sind nach der Statistik des SEB-Clubs im vergangenen September rund 3500 Unterrichtsstunden ausgefallen. Das entspricht über zehn Prozent, wie die Sprecher des Zusammenschlusses der sechs Schulelternbeiräte gestern erklärten. An den Gymnasien fehlen demnach 34 Lehrer. Außerdem kritisierte der SEB-Club die Streichung der Schulsozialarbeit an den Gymnasien zum Ende des Schuljahres als nicht akzeptabel.

Das Mainzer Bildungsministerium beziffert den Unterrichtsausfall an den Gymnasien im Unterschied zu den Eltern auf lediglich 2,6 Prozent. Nur 8,6 Lehrerstellen fehlen demnach an den sechs Schulen. Grund dafür ist die jeweils zugrundeliegende Definition von Unterrichtsausfall.

Das Bildungsministerium berücksichtigt lediglich den strukturellen, also den geplanten Unterrichtsausfall. Um 100 Prozent Unterricht anzubieten, benötigen die Gymnasien 33.683 Stunden. Das Ministerium hat den Schulen jedoch nur 32.802 Stunden zugewiesen. Für die Eltern zählt jedoch außerdem der temporäre Ausfall zum Beispiel wegen Krankheit von Lehrern oder Schülerfreizeiten zum Unterrichtsausfall dazu. Überdies werten die Elternvertreter auch das eigenverantwortliche Arbeiten von Schülern unter Aufsicht und die Umorganisation von Schulstunden nicht als qualifizierten Unterricht. Auch die unbezahlte Mehrarbeit von Lehrern rechnen die Eltern in ihrer Statistik als

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