Ludwigshafen Einwurf: Alarm beim ASV

Im Fußball spielt das Selbstvertrauen eine oft unterschätzte Rolle. Wie wichtig es ist, mit breiter Brust aufzutreten, zeigte das Verbandsligaspiel zwischen Fußgönheim und Kandel. Auf der einen Seite der ASV, der nach zwei Auftaktniederlagen verunsichert wirkte. Andererseits der VfR, der nach zwei klaren Siegen vor Spielfreude sprühte und die Freiheiten, die die Fußgönheimer gewährten, ausnutzte. Das 1:6 lässt schon nach drei Spieltagen die Alarmglocken an der Jahnstraße schrillen. Das von Trainer Jan Kamuf nach dem dritten Platz in der vergangenen Serie ausgegebene Ziel „Mittelfeldplatz“ war keineswegs Tiefstapelei. Im Gegenteil. In der desolaten Verfassung droht der Abstiegskampf. Die Mannschaft muss am kommenden Mittwoch ein Zeichen setzen. Sie wird nicht plötzlich Zauberfußball spielen, aber sie kann laufen und kämpfen, sich zerreißen. So wie gegen Winnweiler und gegen Kandel kann es nicht weitergehen. Der ASV Fußgönheim ist am Tiefpunkt angelangt.