Ludwigshafen Einfach unberechenbar

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MUTTERSTADT. Fußball-Bezirksligist FG 08 Mutterstadt ist unberechenbar. Zwei Wochen nach der ernüchternden Heimniederlage gegen Seebach setzte das Team mit einem 4:3-Sieg gegen Maxdorf ein Ausrufezeichen. Am Sonntag, 15 Uhr, gastiert die FG beim Tabellennachbarn VfB Haßloch.

„Den Beginn haben wir verschlafen, da hat uns Torwart Freddy Tilger-Kuhn im Spiel gehalten“, sagt Spielleiter Eric Freihöfer. Er kann die Leistung des Torhüters besser einschätzen als viele andere, weil Freihöfer früher selbst im Kasten stand. Gegen den ASV Maxdorf vertrat er zum zweiten Mal Trainer Frank Ritzhaupt, der sich von einer Knieoperation erholt. „Besonders erfreulich ist, dass wir in Unterzahl zwei Tore erzielte haben“, sagt der Spielleiter. Jeweils einen Doppelpack steuerten die neuen Offensivkräfte Kai Ringelspacher (19) und Jan Schneider (22) bei. „Kai hat toll eingeschlagen. Er passt fußballerisch und menschlich prima zu unserer Mannschaft“, lobt Freihöfer den Flügelstürmer, der aus Schifferstadt kam. Der vom FC Speyer zurückgekehrte Schneider ist nur zwölf Tage älter als Freihöfers Neffe Dennis Falkenstein, Mutterstadts zweiter Torwart. „Die beiden Mütter kennen sich gut. Die Kinder haben gemeinsam in der Jugend der FG gespielt. Jetzt sind sie wieder in einem Team“, freut sich Freihöfer. Weniger Grund zum Freuen hat Markus Rossel, der Coach des . Im Kellerduell gegen Queichhambach gab es ein mageres 1:1. „Vor dem gegnerischen Tor haben wir versagt. Ein Punkt ist zu wenig und hilft uns in dieser Situation nicht weiter“, klagt der Coach. Schlusslicht ESV hat die wenigsten Tore erzielt (zwei), was auch damit zu tun hat, dass das im Vorjahr brandgefährliche Sturmduo Rothweiler/Müller, das 35 der 47 Treffer erzielte, noch ohne Tor ist. Zumindest bei Müller wird sich das vorerst nicht ändern, denn er fällt wegen einer Meniskusoperation lange aus. Ob unter diesen Voraussetzungen am Sonntag, 15 Uhr, beim starken Aufsteiger DJK Eppstein die Wende gelingt, ist fraglich. Der ist mit fünf Siegen in die Saison gestartet. Das schafften seit dem Jahr 2000 sechs Mannschaften, fünf von ihnen wurde Meister oder Vizemeister. Während die Statistik also für eine erfolgreiche Serie der Gelb-Schwarzen spricht, bleibt man in Oppau ruhig. „Warum sollen wir jetzt ein großes Ziel ausgeben? Wir schauen von Spiel zu Spiel“, bemüht Co-Trainer Christian Berwanger eine gängige Floskel. Derzeit passe alles und die Stimmung sei super – obwohl Woche für Woche einige Hochkaräter auf der Bank sitzen, „herrscht Ruhe im Team“, wie Berwanger versichert. Morgen, Samstag, 15 Uhr, muss sich der BSC bei Landesliga-Absteiger Gommersheim bewähren. (thl)

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