Ludwigshafen Eine Mannschaft fehlt verletzt

MUTTERSTADT. Der abstiegsgefährdete Fußball-Bezirksligist FG 08 Mutterstadt ist am Sonntag, 15.15 Uhr, beim Tabellendritten ASV Maxdorf zu Gast.
Beim 2:2 gegen Steinfeld haben die Mutterstadt die Luft anhalten müssen. Torhüter Dennis Falkenstein blieb verletzt am Boden liegen. „Er ist lange behandelt worden, konnte aber zum Glück weiterspielen“, berichtet Trainer Frank Ritzhaupt. Das war deswegen wichtig, weil die Nummer 1 der FG, Freddy Tilger-Kuhn, noch gesperrt ist. Für den Fall der Fälle hätte Spielleiter Eric Freihöfer parat gestanden – immerhin ein gelernter Torhüter. „Bei unserem Verletzungspech habe ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet“, seufzt Ritzhaupt. Neben Tilger-Kuhn fehlten den Mutterstadter 13 Akteure, viele davon wären erste Wahl. Gegen die Südpfälzer gaben zwei Akteure ihren Einstand, die im Winter zu Mutterstadt stießen und die Personalnot lindern helfen. Zum einen Lalabiy Lubuimi (24), der vom Lokalrivalen TDSV kam. Wie groß dessen Selbstvertrauen ist, zeigte sich beim Führungstor. Lubuimi wurde im Strafraum gefoult, schnappte sich den Ball und verwandelte den Elfmeter. Lubuimi, beim TDSV nur Edelreservist, hat noch konditionelle Defizite. Den zweiten Neuen, Marcel Steigleder (21), bezeichnet Ritzhaupt als „Schnäppchen“. Der robuste und kopfballstarke Ex-Neuhofener hatte über sechs Monaten nicht gespielt und kam ablösefrei. Neue Leute sucht man beim ASV Maxdorf vergeblich. Die sind auch nicht nötig, denn die Mannschaft ist gut besetzt und spielstark. Zum Auftakt gab es im Spitzenspiel in Schaidt ein 1:1. „Wir haben zwei Punkte verloren“, sagt Trainer Oliver Meyer. Nicht ganz unschuldig daran sei der provokant auftretende Unparteiische gewesen, der den Gastgeber einen Elfmeter geschenkt habe, während der ASV in einer klareren Situation keinen bekam. Maxdorf habe jedoch auch zwei gute Chancen ausgelassen. „Wenn wir eine davon machen, dann gewinnen wir das Spiel“, ärgert sich der Coach. Der Tabellenletzte ESV Ludwigshafen hat den Strohhalm ergriffen und Mitkonkurrent SV Gommersheim 1:0 besiegt. Es war erst das zweite Mal, dass die „Eisenbahner“ in einer Partie ohne Gegentor geblieben waren. „Die Mannschaft hat gekämpft, sich gewehrt und phasenweise auch gut gespielt“, lobt Trainer Werner Schanne. Die Freude nach dem Abpfiff sei riesig gewesen – kein Wunder, es war erst der zweite Saisonsieg. „Damit müsste auch das Selbstvertrauen größer werden“, hofft der Coach. Großes Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit ist am Sonntag, 15 Uhr, nötig. Da spielt der ESV beim Mitkonkurrenten um den Ligaverbleib, VTG Queichhambach. (thl)