Ludwigshafen
Ein Talent spielt sich bei der TSG Friesenheim in den Vordergrund
In der Handball-Oberliga empfangen die Damen der TSG Friesenheim am Sonntag die TG Osthofen (18 Uhr, TSG-Sportzentrum). Der Sieger der Partie hat Anschluss ans untere Mittelfeld. Nicht nur deshalb freut sich Angelina Schreyer auf die Begegnung.
„Spiele gegen Mannschaften aus der Umgebung sind immer etwas Besonderes“, sagt die 18 Jahre alte Angelina Schreyer. Die Mannheimerin spielt ihre erste Saison bei der TSG Friesenheim. Nachdem sie das Handball Einmaleins beim TSV Birkenau gelernt hat, kam sie für die A-Jugend-Bundesliga von der SG Kappelwindeck/Steinbach über den Rhein – und spielt auch im Oberliga-Frauen-Team. Mit 32 Toren belegt Schreyer den ersten Platz in der internen Torschützenliste, hat damit einmal mehr getroffen als die erfahrene Yvonne Rolland – und das, obwohl die Schülerin in der ersten Partie noch ausgesetzt hatte. Beim letzten Spiel gegen Bassenheim war die vielseitig einsetzbare Rechtshänderin mit sechs Toren erfolgreichste Werferin. Immerhin zählt sie, trotz des jungen Alters, schon zu den erfahrenen Spielerinnen im Eulentrikot. Vorige Saison spielte sie schon im Drittligateam der SG. „Damenhandball ist viel körperlicher als Jugendhandball“, sagt sie. In der Dritten Liga geht es noch heftiger zur Sache.
Doppelbelastung ist kein Hindernis
Nach der ungewollten Pause in der Vorwoche sollen gegen Osthofen wieder Punkte her. „Wir dürfen die Mannschaft aufgrund der Tabellensituation nicht unterschätzen und müssen die Aufgabe mit Respekt angehen“, fordert Schreyer. Zur Langzeitverletzten Jade Walburg kommt nun auch Maike Freitag hinzu. Beides sind aber keine Verletzungen wegen einer möglichen Überlastung durch das Doppelspielrecht. „In dieser Hinsicht wird das bei der TSG sehr gut koordiniert. Unsere Trainerin hat ja auch den Überblick, wer mal eine Pause benötigt“, sagt Schreyer.
Die Damen der VTV Mundenheim spielen als Tabellendritter bereits heute um 20 Uhr beim Zweiten SV 64 Zweibrücken.