Ludwigshafen Ein Kopf-an-Kopf-Rennen

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LUDWIGSHAFEN. Der TDSV Mutterstadt II ist Zweiter in der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost – knapp hinter A-Klasse-Absteiger TuS Altrip. Altrip hat nach einem 1:0-Sieg im Nachholspiel gegen RW Speyer nun die Spitzenposition übernommen.

Neuer Tabellenführer ist seit dem Wochenende der TuS Altrip. Das Team vom Rheindamm hat nach drei Abstiegen in vier Jahren unter Trainer Uwe Zerwas wieder Boden unter die Füße bekommen und gilt als heißer Aufstiegskandidat. „Mit den Siegen ist das Selbstvertrauen in der Mannschaft sukzessive gewachsen“, sagt der Coach. Altrip stützt sich auf eine Achse mit erfahrenen Spielern. Torjäger Frank Wieschalla und Adrian Bungiac etwa, die Labate-Brüder oder die Brüder Baghlani. Was die Altriper schmerzt, sind die unnötigen Punktverluste gegen die „Kleinen“ wie Hanhofen (1:2) oder Waldsee (0:0). Zu Hause hat der TuS nur gegen Mutterstadt verloren, alle anderen Spiele gewonnen. Das Restprogramm mit Auswärtsspielen bei den direkten Konkurrenten ist schwierig. Der TDSV Mutterstadt II ist erst im Sommer aus der C-Klasse aufgestiegen und präsentiert sich erstaunlich stabil. Nach schwachem Start haben sich die Mutterstadter gesteigert und sind in der Tabelle kontinuierlich nach oben geklettert. Nach sechs Partien sah es nicht danach aus. Da hatte das Team von Trainer Ömer Saracoglu zweimal verloren und einmal die Punkte geteilt. Danach folgte eine Serie von elf Siegen am Stück, ehe es in der letzten Partie vor der Winterpause eine 3:5-Pleite gegen Schwegenheim gab. „Die Mannschaft hat viel Qualität und Erfahrung“, sagt der Coach. Tolga Palantekin, Lokman Baylan, Burak Degirmenci und Murat Mumin haben schon höherklassig gespielt. Hinzu kommen immer wieder Akteure aus dem Kader der Verbandsliga-Mannschaft, die Spielpraxis sammeln sollen. „Ein Aufstieg wäre wichtig, damit ein leistungsfähiger Unterbau da ist“, erklärt Ediz Sari, der Teamchef der ersten Garnitur. Einer dieser Konkurrenten ist die SG Limburgerhof, seit Jahren ein Dauergast im oberen Drittel, ohne dass es zu Rang eins oder zwei gereicht hätte. Die Mannschaft von Coach Frank Drieß ist zu Hause noch ohne Niederlage. „Der Kader ist breiter, wir können Ausfälle besser kompensieren“, verdeutlicht der Trainer. Der Tabellenvierte muss in der Rückrunde eine Siegesserie hinlegen, will er ernsthaft ins Aufstiegsrennen eingreifen. Ein Plus für Limburgerhof ist das passable Restprogramm. Eine positive Entwicklung hat der FSV Schifferstadt II genommen. In der vergangenen Saison kämpfte das Team lange gegen den Abstieg, jetzt stehen 23 Zähler und Platz zehn zu Buche. Die Mannschaft von Trainer Onur Tansel gehört anfangs sogar zur Spitzengruppe. Mit einem 3:0-Sieg gegen den VfB Haßloch II beendete der FSV im letzten Spiel vor Weihnachten eine Durststrecke von vier Pleiten in Folge mit nur einem Tor. Rang elf ist für den Vorjahres-Vizemeister FG Dannstadt enttäuschend. „Zu Saisonbeginn hatten wir riesiges Verletzungspech. Da sind uns reihenweise Leistungsträger ausgefallen“, erklärt Trainer Fritz Pfundstein den miserablen Start. Nach sieben Partien war die FGD sieglos Letzter. Danach ging es langsam nach oben. „Zuletzt sind einige Akteure wieder zurückgekehrt. Deshalb bin ich sicher, dass wir noch etliche Plätze gutmachen“, glaubt Pfundstein. Palatia Böhl, im Vorjahr mit viel Glück in der Liga geblieben, spielt jetzt in der West-Staffel. „Wir mussten uns erst an die neue Liga gewöhnen. Alle war neu für uns“, sagt Coach Jürgen Anton, der Nachfolger des langjährigen Trainers Volker Glaser. Nach mäßigem Start hat die Palatia mit einer Siegesserie im Oktober und November das Abstiegsgespenst vertrieben und ist Zwölfter. Zuletzt gab es zwar drei Niederlagen, doch darunter waren die Partien gegen das Führungsduo. (thl)

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