Ludwigshafen Ein Hoch auf die Faustballer

LUDWIGSHAFEN. Die M45 Faustball-Senioren des TuS Oggersheim haben in Weisel souverän den Titel der westdeutschen Meisterschaft gewonnen. Die U14-Junioren des TB Oppau belegten bei den westdeutschen Titelkämpfen in Ludwigshafen den dritten Platz. Unterdessen erkämpfte sich die zweite Herrenmannschaft des TBO bei den Aufstiegsspielen in Blieskastel ebenfalls den dritten Platz und erhofft sich einen Aufstieg durch das Hintertürchen.

Die ersatzgeschwächten Oggersheimer ließen der Konkurrenz bei den westdeutschen Meisterschaften in Weisel keine Chance. Die Mannschaft um Arved und Gerhard Kraus, Jürgen Peschek, Harald Kertz, Frank Mattern und Udo Reis starteten mit einem „Freilos“ in die Titelkämpfe, da der erste Gegner TV Ober-Laudenbach seine Teilnahme absagen musste – zu viele Spieler erkrankt. Die anschließenden Gegner TV Wünschmichelbach und TV Weisel stellten kein Hindernis für den TuS dar und wurden jeweils mit 2:0-Sätzen besiegt. Auch die abschließende Begegnung gegen den TV Wasenbach ging mit 2:0 an die Oggersheimer. Der TuS Oggersheim hat sich damit für die deutschen Meisterschaften der Männer 45 Jahre am 21. und 22. März 2015 in Leichlingen (nahe Düsseldorf) qualifiziert. „Jetzt gilt es, uns in den kommenden vier Wochen auf die deutschen Meisterschaften vorzubereiten, um pünktlich zum Saisonhöhepunkt fit zu sein“, gab TuS-Kapitän Reis die Richtung vor. Für die U14-Junioren des TB Oppau lief es am vergangenen Wochenende in der heimischen Rieshalle bei den westdeutschen Meisterschaften ähnlich erfolgreich. Ohne Punkt- und Satzverlust zog die Mannschaft um Konstantin Waldeck, Jan und Leon Weilacher, Lars-Erik Radon, Niklas Jugel, Torben Kühn und Luis Sümeghy als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Pech für die jungen Oppauer, dass im Halbfinale ausgerechnet Topfavorit TuS RW Koblenz zum Stolperstein wurde. Im Spiel um Platz drei unterstrich der TBO nochmals seine starke Leistung und setzte sich gegen Klarenthal mit 2:0 durch. „Die Jungs haben sich sehr gut verkauft“, war TBO-Trainer Matthias Bog zufrieden. Ebenfalls zufrieden durfte die zweite Herrenmannschaft des TB Oppau sein – auch wenn es am Ende (noch) nicht mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga West klappte. In Blieskastel zeigte die ersatzgeschwächte Mannschaft (Alexander Jakoby und Max Kerbeck fielen kurzfristig aus, um Tobias Kohlstruck, Sascha und Simon Willer, Marco Jakoby, Simon Rapp und Viktor Maurer) ihre Klasse. Mit zwei 3:2-Erfolgen über den TV Blickweiler und den TV Eschhofen zog der TBO als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Doch genauso wie bei den Junioren erwies sich auch für die zweite Herrenmannschaft die TuS RW Koblenz als Endstation. Die Partie ging mit 2:3 (11:9; 8:11; 10:12; 11:5; 6:11) verloren. Gut für den TBO, der an einem Tag unmenschliche sechs Stunden Netto-Spielzeit absolvieren musste, dass er die Partie gegen den TV Völklingen mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Damit bleibt ein Hintertürchen für die Oppauer offen. „Durch den Aufstieg des TV Käfertal in die Bundesliga kann es sein, dass die zweite Mannschaft des TVK abgemeldet wird, um alle Kräfte für die Bundesliga zu bündeln. Außerdem gibt es Gerüchte, dass Weisel II ebenfalls abmelden soll“, gab Bog die Gerüchteküche in der Faustballszene wider.

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