Tennis RHEINPFALZ Plus Artikel Ein fast perfektes Wochenende für zwei Tennisasse des TC Schifferstadt

Erreicht das Endspiel: Marco Ruff (TC Schifferstadt).
Erreicht das Endspiel: Marco Ruff (TC Schifferstadt).

Ein nahezu perfektes Wochenende feierten Marco Ruff und Svenja Risch bei den 9. Vorderpfalz Open. Die beiden Tennisasse, die privat ein Paar sind und erst zu Beginn der Saison zum TC Schifferstadt gewechselt waren, standen in den Finals. Während Ruff (26) im Endspiel Maximilian Sanladerer (TC Weiss-Rot Speyer) erst im dritten Satz unterlag (4:6, 6:4, 6:10), musste seine Freundin Svenja Risch im Wettbewerb der Leistungsklasse (LK) 12 bis 25 die Überlegenheit von Lara Danne (Freiburger TC, 0:6, 0:6) anerkennen.

Svenja Risch nahm es am Ende gelassen. Die 24-jährige, die mit der höchsten Leistungsklasse (21,9) in das Turnier gestartet war, darf sich dennoch als die Überraschung bezeichnen. Im Viertelfinale bezwang sie die als Nummer vier gesetzte Michalina Borys (BASF TC Ludwigshafen) 6:3, 0:6, 10:5. Auch im Halbfinale war sie nicht zu bremsen und warf die an Nummer eins gesetzte Hannah Litschinger (BASF TC) im dritten Satz (10:6) aus dem Turnier.

Auf Platz drei landete ihre Vereinskameradin Lina Sharistani, die Hannah Litschinger 7:6, 6:4 bezwang. Ohne Sieg blieb im Wettbewerb der LK 1 bis 15 Lokalmatadorin Lisa Klutinius. Die 20-Jährige zwang in dem Vierer-Wettbewerbe „Jede gegen Jede“ aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in zwei Partien die leistungsstärker eingestuften Janina Haitz (TC Weiss-Rot Speyer) und Iris Danne (Freiburger TC) in den dritten Satz, musste sich dort aber jeweils knapp geschlagen geben. Den Sieg sicherte die an Nummer eins gesetzte Celina Kortüm (TG Rheinau). „Ich bin insgesamt schon zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben“, meinte Klutinius, die zugleich als Turnierleiterin eine Doppelaufgabe erfüllen musste.

Weniger Teilnehmer als im Vorjahr

Eine Partie auf Augenhöhe lieferten sich bei den Herren Marco Ruff und Maximilian Sanladerer. Erst im dritten Satz konnte sich der Speyerer mit 10:6 durchsetzen. Über einen zweiten Platz durfte sich auch Maximilian Eckrich in der LK 8 - 17 freuen. Der Schifferstädter hatte im Finale gegen Daniel Spiertz (TEC Darmstadt) mit 3:6, 2:6 das Nachsehen.

Mit 55 gemeldeten Teilnehmern war diesmal die Resonanz deutlich geringer als in den Vorjahren. „Das lag daran, dass in einigen Verbänden noch die Medenrunde läuft“, sagte Klutinius, die mit viel Herz und Leidenschaft das bekannte und familiär geführte Turnier mit ihrem Team gut über die Bühne brachte.

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