Ludwigshafen Dritter nach Kantersieg

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Mutterstadt. Auch nach dem sechsten Spieltag der Schach-Oberliga Südwest steht die TSG Mutterstadt noch ohne Punkt da. Gegen den TSV Schott Mainz II boten die TSG-Schachspieler aber ihre bislang beste Saisonleistung und verloren trotz klarer Unterlegenheit bei den Wertungszahlen „nur“ mit 3:5. Einen mühelosen 7:1-Kantersieg feierte unterdessen der SC Schifferstadt in der zweiten Pfalzliga.

Gegen den Tabellenvorletzten TSV Schott Mainz rechnete sich Mutterstadt allenfalls eine Minichance auf einen Punktgewinn aus, da die Rheinhessen in Bestbesetzung antraten. Am Spitzenbrett hatte Mutterstadts Andreas Ehringer gegen den lettischen Großmeister Zigurds Lanka im 29. Zug tatsächlich die große Gelegenheit auf eine Gewinnstellung. Dann aber entschied er sich in schwieriger Stellung für die falsche Variante, die zu einem Mattangriff auf den eigenen König führte. Patrick Köhler dagegen konnte am zweiten Brett nach zuletzt vier teils unglücklichen Niederlagen endlich wieder voll punkten. Auch Horst Ledig gelang an Brett sieben mit den weißen Steinen ein glänzend herausgespielter Sieg. Ivo Edel und Günter Haag erreichten gegen höher eingestufte Kontrahenten mit den schwarzen Figuren jeweils Unentschieden. An den drei übrigen Brettern mussten die TSG-Spieler jedoch Lehrgeld bezahlen – Fauad Reha, Jens Kohlbruch und Ersatzmann Hans Kraus verloren ihre Partien zum 3:5-Endergebnis. Wenig Mühe hatte Pfalz-Zweitligist SC Schifferstadt am sechsten Spieltag bei seinem Auftritt gegen den SK Landau IV. Zwar unterlag am Spitzenbrett überraschend Christoph Holz, doch machte sich an den anderen Positionen der gewaltige DWZ-Unterschied von rund 300 Punkten bemerkbar. Christian Senk, Tobias Faulhaber, Christian Biedinger, Gerhard Mares, Andreas Teuffer, Paul Turner und Bernhard Mayer schraubten am Ende das Ergebnis auf 7:1. Dank des Kantersieges schob sich der SCS mit nun 7:5-Mannschaftspunkten auf Tabellenplatz drei vor. (mrb)

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