Mannheim / Karlsruhe Drei Haftbefehle binnen sechs Stunden

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Im Laufe des Montagabends hat die Bundespolizei nach eigenen Angaben drei Haftbefehle vollstreckt. Die Festnahmen ereigneten sich sowohl am Mannheimer als auch am Karlsruher Hauptbahnhof. Gegen 18.30 Uhr kontrollierten die Beamten am Mannheimer Hauptbahnhof einen 21-jährigen rumänischen Staatsbürger routinemäßig. Hierbei stellte sich heraus, dass der Mann wegen Sachbeschädigung von der Staatsanwaltschaft Kempten zur Festnahme ausgeschrieben war. Durch die Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 3300 Euro hätte der Mann die 110-tägige Haftstrafe abwenden können. Der 21-Jährige konnte die Strafe nicht begleichen und wurde daher in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht.

41-Jähriger begleicht Verfahrenskosten

Drei Stunden später kontrollierten Bundespolizisten am Karlsruher Hauptbahnhof einen 41-jährigen deutschen Staatsbürger. Auch bei diesem Mann stellte sich heraus, dass er zur Festnahme ausgeschrieben war. Gesucht wurde der Mann wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Der Mann konnte sowohl die Geldstrafe in Höhe von 100 Euro als auch die angefallenen Verfahrenskosten begleichen und somit eine zehntägige Haftstrafe vermeiden.

295 Tage Haft

Eine Stunde später kontrollierten die Beamten ebenfalls am Karlsruher Hauptbahnhof einen 45-jährigen deutschen Staatsbürger. Dieser wurde gleich viermal wegen Leistungserschleichung von der Staatsanwaltschaft gesucht. Der Mann konnte die Geldstrafe in Höhe von insgesamt 3336 Euro nicht begleichen und muss daher nun eine Freiheitsstrafe von insgesamt 295 Tagen verbüßen. Der 45-Jährige wurde ebenfalls in eine JVA eingeliefert.

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