Irgendwo in LU
Dirk Hase zur BASF-Jubilarfeier: Show war gigantisch
Sie heißen wirklich Hase?
Ja, mein Name ist Hase. Ich weiß, das klingt lustig, aber das ist eben so.
Sie stammen nicht aus Ludwigshafen. Wo kommen Sie her?
Ich komme aus einem kleinen Dorf neben Grünstadt, aber ich wohne jetzt schon seit über 20 Jahren in Friesenheim.
Haben Sie in Ludwigshafen ausschließlich in Friesenheim gewohnt?
Ja. Ich wollte in der Nähe meines Arbeitsplatzes wohnen. Das war zunächst über eine private Vermietung. Später habe ich über die Gesellschaft Luwoge eine Wohnung erhalten.
Die Luwoge heißt doch aber jetzt schon seit ein paar Jahren BASF Wohnen und Bauen …
Stimmt. Aber ich bin schon so lange dabei, dass sie bei mir noch den alten Namen hat.
Ich hatte am Freitag das Vergnügen, dass ich bei der Jubilarfeier der BASF in der SAP-Arena anwesend sein durfte. Hatten Sie auch schon ein Jubiläum?
Ja. Ich hatte vor zwei Jahren mein 25-Jähriges. Ich war deshalb ebenfalls am Samstag bei der Feier.
Wie hat es Ihnen gefallen?
Die Show war auf alle Fälle gigantisch. Ich weiß nicht, ob das in einem anderen Unternehmen ebenfalls so groß gefeiert wird. Immerhin standen die Fantastischen Vier für uns auf der Bühne. Natürlich bleibt es bei so vielen Leuten auch nicht aus, dass nicht alles wie am Schnürchen klappt, aber ich finde, das ist wirklich ein Jammern auf ganz hohem Niveau.
Grünstadt und Ludwigshafen sind ja auch gewisse Gegensätze. Fühlen Sie sich wohl in der Stadt?
Ja. Ludwigshafen ist ja auch nicht so riesig. Ich glaube, eine richtige Großstadt wie Berlin oder so wäre jetzt auch nicht meine Welt, aber Ludwigshafen hat für mich die richtige Größe. Und wenn es mir zu viel wird, dann bin ich ja auch sehr schnell heraus und wieder zurück in der Umgebung von Grünstadt und habe die Natur.
Am Wochenende hat auch der Wurstmarkt angefangen. Waren Sie schon dort?
Nein. Dort zieht es mich irgendwie nicht mehr hin. Früher war ich hin und wieder dort, aber mittlerweile ist das nicht mehr meine Veranstaltung. Außerdem bin ich auch nicht so sehr der Weintrinker. Höchstens hin und wieder mal eine Schorle.
In diesem Jahr waren wieder jede Menge Veranstaltungen, wie das Kellerei-, das Pfalzfest oder andere Open-Air-Veranstaltungen. Haben Sie das genossen?
Um ehrlich zu sein, habe ich die großen Veranstaltungen nicht vermisst. Ich war letztes Wochenende zwar auch auf dem Kellereifest und fand es dort sehr schön, aber ich arrangiere mich immer mit der Situation. Ich finde es gut, wenn Veranstaltungen stattfinden, aber sie fehlen mir auch nicht. Ich nehme es einfach, wie es kommt.