Ludwigshafen „Die Stadt ist stolz auf euch“

Placeholder-Image

Stolze Eltern und Großeltern sind am Freitagabend in den Kammermusiksaal der Städtischen Musikschule geströmt. Ihre musikbegabten Kinder sind Preisträger des 52. Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und wurden dafür von der Stadt Ludwigshafen geehrt.

In diesem Jahr fand der Wettbewerb, der seit langen Jahren von der Städtische Musikschule für die ganze Region Vorderpfalz ausgetragen wird, in den Solowertungen Blasinstrumente, Orgel, Gitarre und Musical sowie den Ensemblewertungen Klavier und ein Streichinstrument sowie Klavier vierhändig statt. Bemerkenswerte Platzierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene hatten die 62 jungen Künstler erreicht. Wer so toll musizieren kann, der macht das nicht mal eben so. Der ist begabt, hat aber auch ganz viel Biss und viele Stunden geübt. Das geht bei allem Ehrgeiz nicht ohne ein bestimmtes Quantum Spaß an der Musik. „Um den musikalischen Nachwuchs müssen wir uns in Ludwigshafen keine Sorgen machen. Wir haben hier herausragende Talente“, meinte Kulturdezernentin Cornelia Reifenberg (CDU). „62 Kinder und Jugendliche haben beachtliche Leistungen erbracht.“ Den Eltern dankte sie, dass diese ihre Kinder auf dem Weg begleiten und fördern. Zu den Preisträgern meinte die Dezernentin: „Ihr tragt aktiv und auf hohem Niveau zum kulturellen Leben unserer Stadt bei. Das ist jede Ehre und Respekt wert. Ludwigshafen ist sehr stolz auf euch.“ Bei der Preisverleihung gaben einige der jungen Musiker ihr Können zum Besten. Vierhändig flogen Emily To und Smilla Jacobs übers Klavier, unter anderem bei einem flotten Marsch von André und der „Lustigen Rumba“ von Majewski. Dorine van Houte bewies am Altsaxofon, begleitet von Renate Menz am Klavier, dass ein Saxofon ein ganzes Konzert gestalten kann. Außergewöhnlichen Melodien hauchte sie Leben ein. Die junge Künstlerin verschmolz mit ihrem Instrument, Komponist Glazunov hätte ihr sicherlich für ihr virtuoses Spiel gedankt. Carolin Lingenhöl und Sophie Korgitzsch wurden eins mit dem Klavier. Ihre Finger rasten über die Klaviatur beim Scherzo von Rachmaninow, dem Ungarischen Tanz von Brahms und dem Tempo di Fox von Schulhoff. Und Debussy hätte ganz bestimmt über das Talent von Marc Lohse an der Violine und Cyxuan To am Klavier gestaunt. Die beiden spielten aus seiner Sonate für Violine und Klavier in g-Moll das Intermède Phantasque et léger und das Finale. (uln)

x