Ludwigshafen Delikates Duell

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MUTTERSTADT. In der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost erwartet die FG 08 Mutterstadt II morgen, 13 Uhr, die FG Dannstadt. Dabei trifft der Dannstadter Coach Fritz Pfundstein erstmals auf seinen früheren Spieler Mathias Schulz, der jetzt Mutterstadt trainiert.

„Ja, es ist ein besonderes Spiel für mich, erstmals gegen den alten Trainer anzutreten. Im Vorrundenspiel war ich nicht dabei. Auf die Partie morgen freue ich mich schon die gesamte Saison“, sagt Schulz. Der größte Erfolg der beiden war 2007 der gemeinsame Aufstieg mit dem MSV Ludwigshafen in die A-Klasse. Die FG ist ganz gut in die Runde gestartet, hat aber zuletzt viermal in Folge verloren und damit den Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen. „Es stehen viele junge Spieler in der Mannschaft. Da fehlen in verschiedenen Situationen Erfahrung und Cleverness“, hat Schulz erkannt. Zudem gebe es keinen im Kader, der auch mal aus einer halben Chance ein Tor macht. „Zu Beginn lief es vielleicht ein bisschen zu gut. Dann kam der Knick, aus dem die Spieler jetzt schnell lernen müssen“, verdeutlicht der Coach. Die Mutterstadter sind zwar derzeit auf Rang acht zurückgefallen, am Saisonziel – eine Platzierung unter den ersten Sechs der Tabelle – hält Schulz fest. Auch Pfundstein freut sich auf das Wiedersehen mit dem einstigen Spieler und hat dem gleich mal eine Ansage gemacht. „Es tut mir Leid für dich, die Punkte gehen nach Dannstadt“, gibt der FGD-Coach ein Telefonat mit Schulz wieder. Die Dannstadter sind im Moment gut drauf und haben seit sechs Spielen nicht mehr verloren. „Uns fehlt aber noch die Konstanz“, gibt Pfundstein zu. So hat der Tabellenvierte Primus RW Speyer 3:0 geputzt und in Schwegenheim gewonnen, aber in manchen Spielen enttäuscht, wie am vergangenen Sonntag beim TDSV Mutterstadt (1:1). Ein Manko ist die fehlende Stabilität in der Defensive. Die FGD hat bisher nur in zwei Partien kein Gegentor bekommen. Trotzdem zählt Dannstadt zu den Aufstiegsaspiranten. Und das soll laut Pfundstein auch nach dem Treffen der beiden Freunde noch so sein. (thl)

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