Ludwigshafen „Das Wirgefühl stärken“

In Startaufstellung: die Organisatoren des Aktionstags.
In Startaufstellung: die Organisatoren des Aktionstags.

„Wir schaffen was“ – so lautet das Motto des Freiwilligentags. Gemeinsam packen ehrenamtliche Helfer an, um Grünflächen, Kindergärten oder Schulen auf Vordermann zu bringen. In der Metropolregion findet die bundesweit größte Aktion dieser Art zum sechsten Mal statt.

Aniliner und die SAPler wollen mit vielen anderen Firmen und wahrscheinlich über 7000 Freiwilligen am Samstag, 15. September, wieder mitanpacken. 168 Projekte sind bereits gemeldet. Viele weitere sollen noch hinzukommen. Michael Heinz vom BASF-Vorstand und Gabriele Hartmann (SAP) stellten mit Roderick Haas, Projektleiter Freiwilligentag, und Annette Höllebrand, beide von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, das Programm des sechsten Freiwilligentags vor. In blauen T-Shirts mit Wir-Schaffen-Was-Logo werden Freiwillige am letzten Samstag im September in Kitas, Schulen, Vereinen, Kirchen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen beim Streichen, Heckenschneiden oder anderen Arbeiten helfen. Die Aktion findet alle zwei Jahre statt. Die blauen T-Shirts hatten sich Heinz und Hartmann, Haas und Höllebrand zur Pressekonferenz schon mal angezogen. Das einte sie mit Ulrike Schaller-Scholz-Koenen aus Baden-Württemberg, Herbert Baum aus Rheinland-Pfalz und Gabriele Hoffmann aus Hessen. Für das Drei-Länder-Eck Baden, Hessen und Pfalz stellten sie je ein Projekt vor. Schaller-Schulz-Koenen vom Verein Steckenpferd in Mannheim gärtnert mit vielen Freiwilligen auf dem ehemaligen US-Army-Gelände Franklin und braucht viel Material und Helfer, um den öden Acker in ein blühendes Paradies zu verwandeln. Baum vom Förderverein jüdisches Gedenken will die Frankenthaler Stolpersteine mit einem Putz-Projekt wieder zum Glänzen bringen. Hoffmann vom Privaten Litauischen Gymnasium Lampertheim sucht viele Helfer beim Park-Putzen rund um die Schule. „Andere Lebenswelten kennenlernen, gemeinsam etwas tun. Man bekommt auch etwas zurück“, begründet Hartmann das Engagement von SAP. „Was wir in unserer Firma schaffen, ist virtuell, unsichtbar. Aber wenn die Hecke geschnitten und die Wand gestrichen ist, dann haben wir sichtbar etwas geschafft“, ergänzt sie. „Wir wollen das Wirgefühl in der Metropolregion Rhein-Neckar stärken“, meint auch Heinz. „Von der Müllsammelaktion bis zum Ausflug mit Behinderten unterstützt die BASF den Freiwilligentag mit Geld und Manpower“, erläutert er. Nicht nur mit Essen und Trinken belohnen Einrichtungen die fleißigen Helfer oft. Als Dankeschön gibt es für jeden ein blaues T-Shirt. Kostenlose An- und Abreise gewährt die Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft. Handwerkliche Projekte, die bis zum 30. Juni angemeldet sind, nehmen an der Verlosung von 200 Hornbach-Gutscheinen teil. Über die Kommunen werden gemeinnützige Einrichtungen und Helfer zusammengebracht. Anmeldung —Im Netz: www.wir-schaffen-was.de — Telefon: 0621/10708-444

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