Irgendwo in LU RHEINPFALZ Plus Artikel Das Ehepaar Kraml zum 100. Geburtstag des WSV Vorwärts

Helga und Ferdinand Kraml im Gespräch mit Volker Endres.
Helga und Ferdinand Kraml im Gespräch mit Volker Endres.

Irgendwo in Lu sind wir jede Woche auf der Suche nach interessanten Gesprächspartnern. Am Sonntag haben wir am Willersinnweiher Helga (78) und Ferdinand Kraml (83) getroffen. Das Ehepaar lebt in Deidesheim und war zu Gast beim Auftakt der verspäteten Feiern zum 100-jährigen Jubiläum des WSV Vorwärts Ludwigshafen.

Was für eine Verbindung haben Sie zum WSV?
Ferdinand Kraml: Ich bin hier aufgewachsen. Nach der Schule gab es für uns nichts anderes als das Vereinsgelände. Und teilweise haben wir das auch nach der Arbeit noch so gemacht. Ich hatte es von der BASF hierher ja nicht weit. Meine beiden Brüder und auch meine Schwester waren im Verein. Ich selbst war beim Wasserball – und selbstverständlich war ich auch mit meiner Frau oft hier. Unsere Tochter war hier später auch Trainerin und im Vorstand tätig, meine Nichte war Wasserballschiedsrichterin und mein Bruder hat die Mannschaft eine Zeit lang trainiert.

Kommen Sie heute auch noch regelmäßig hierher?
Helga Kraml: Nein. Wir leben seit 1973 in Deidesheim. Dort stamme ich her und dort sind unsere Kinder aufgewachsen. Wir haben drei Kinder und vier Enkelkinder. Urenkel sind aber noch nicht dabei. Seither kommen wir höchstens noch einmal im Jahr, wenn der Verein uns einlädt.

Wie beurteilen Sie von den gelegentlichen Besuchen die Veränderungen auf dem Gelände?
Ferdinand Kraml: Das Gelände hat sich enorm entwickelt. Eine gute Entwicklung! Gerade im Bereich der Liegewiese hat sich sehr viel getan und man sieht, wie viel Arbeit der Verein in das Gelände gesteckt hat und noch immer steckt.

Wo haben sich damals ein Ludwigshafener und eine Deidesheimerin kennengelernt?
Helga Kraml: Das war beim Skifahren in Maria Alm in Österreich

War das bei einer Jugendfreizeit?
Ferdinand Kraml: Nein, ein ganz normaler Urlaub. Wir haben uns auf der Piste getroffen und seither nicht mehr losgelassen.

Kommen Sie denn außerhalb vom Verein noch nach Ludwigshafen?
Helga Kraml: Gar nicht. Zum Einkaufen bekommen wir fast alles vor Ort bis auf Bekleidung. Und dafür fahren wir nach Neustadt oder Bad Dürkheim. Für uns gibt es keinen Grund, häufiger nach Ludwigshafen zu fahren. Es ist ja doch ein Stück.

Aber den Tag heute genießen Sie?
Ferdinand Kraml: Ja, es ist ein Treffen mit alten Bekannten. Der Name Kraml war ja durchaus mal prägend hier im Verein. Wir haben uns alle viel zu erzählen.

Sind Sie auch bei den weiteren Jubiläumsveranstaltungen mit dabei?
Ferdinand Kraml: Vielleicht beim Festakt am 9. Juli vormittags oder dem Festabend am gleichen Tag. Das Weihercamp für Jugendliche eine Woche später ist eher etwas für unsere Enkel, genau wie die Rot-Weiß-Party am 27. August. Aber mal sehen: Wenn wir dazu eingeladen werden, sehen wir mal, ob wir wieder mit dabei sind.

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