Vorder- und Südpfalz Corona-Demonstrationen: Zuspruch sinkt weiter

Unter anderem wurde gegen eine mögliche Impfpflicht protestiert.
Unter anderem wurde gegen eine mögliche Impfpflicht protestiert.

Der Protest gegen die staatliche Corona-Politik im Bereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz (Vorder- und Südpfalz) bröckelt weiter oder stagniert auf niedrigem Niveau. Insgesamt 570 sogenannte Montagsspaziergänger zählte die Polizei am 4. April. Gut viermal so viele waren es in der Hochphase.

Unter anderem gegen eine mögliche Impfpflicht protestierten laut Polizei 17 Teilnehmer am Montagabend in der Ludwigshafener Innenstadt. In der Vorwoche gab es hier erstmals seit Mitte Dezember keine Corona-Proteste, 85 waren es zu Spitzenzeiten. Auf dem Frankenthaler Rathausplatz versammelten sich 65 Demonstranten (Vorwoche: 81), in Speyer gleichbleibend 50. Im mittleren Rhein-Pfalz-Kreis äußerte sich der Corona-Protest nur in zwei Gemeinden: Zehn Kritiker der Corona-Politik waren es in Dannstadt-Schauernheim, elf in Schifferstadt. 51 waren es in der Vorwoche. Noch vor wenigen Monaten waren auch in weiteren Kreisgemeinden wie Altrip, Maxdorf und Mutterstadt insgesamt 160 Menschen zusammengekommen.

23.500 Teilnehmer seit Mitte Dezember

Alle Veranstaltungen verliefen laut Polizei friedlich und störungsfrei. Angemeldet war keine dieser Versammlungen. Seit Mitte Dezember protestierten in Vorder- und Südpfalz rund 23.500 „Spaziergänger“ gegen Corona-Auflagen.

Bei angemeldeten Gegendemos versammelten sich am Montag laut Polizei insgesamt 66 Personen in Grünstadt (54) und Bellheim (12). Auch bei diesen Treffen gab es keine Zwischenfälle. Die überwiegende Anzahl der Personen habe die Regeln der Corona-Verordnung beherzigt, Mindestabstände eingehalten und Maske getragen, bilanziert die Polizei.

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