Ludwigshafen
Corona: Auch bei der BASF wird weiter geimpft
Das werkseigene Impfzentrum am Standort Ludwigshafen ist nach einer längeren Pause seit 7. Dezember 2021 wieder in Betrieb, wie eine BASF-Sprecherin mitteilt. Geöffnet bleiben soll es nach aktueller Planung zunächst bis einschließlich 27. Januar. Bis 7. Januar, also Ende dieser Woche, sollen insgesamt 22.000 Mitarbeiter dort grundimmunisiert worden sein, also die Erst- und Zweitimpfung erhalten haben. An dieser Zahl hat sich seit vergangenem Sommer allerdings nicht viel verändert. Man gehe von einer Impfquote von rund 90 Prozent unter den Mitarbeitern aus, heißt es – inklusive denen, die außerhalb des Unternehmens das Vakzin erhalten haben. Der Schwerpunkt liegt also derzeit bei der BASF auf der dritten Impfung. Mehr als 14.200 Angestellte sollen bis Freitag im eigenen Impfzentrum geboostert worden sein. Der Booster werde mit dem Biontech-Impfstoff angeboten.
„Sehr gut angenommen“
„Das Impfangebot wurde seitens der Mitarbeitenden wie bereits im Vorjahr sehr gut angenommen“, teilt die Sprecherin mit. Das Impfzentrum laufe derzeit mit einer vergleichbaren Kapazität wie im Vorjahr: Täglich können bis zu 1000 Personen geimpft werden. Mittlerweile richte sich das Angebot nicht mehr nur an BASF-Mitarbeiter, sondern auch an Mitarbeiter von Partnerfirmen, die sich über das eigene Unternehmen anmelden müssen.
Doch die BASF ist in der kalten Jahreszeit nicht nur in Sachen Corona-Schutzimpfung aktiv. Im Stammwerk Ludwigshafen wurde auch wieder eine Grippe-Impfung angeboten. Während – wie in den Vorjahren auch – wieder der „Impfluenzer-Bus“ im Ludwigshafener Werk unterwegs war, gab es den Piks dieses Mal auch im Impfzentrum, heißt es aus der Firma. Dabei hätten zwischen 25. Oktober und 7. Dezember 8000 Impfdosen zur Verfügung gestanden.
Grippeimpfung stark gefragt
Über die vergangenen Jahre betrachtet war die Nachfrage nach Grippeimpfungen beim Chemiekonzern immer weiter angestiegen. Ursprünglich waren es durchschnittlich rund 3000 Mitarbeiter pro Jahr, die das Angebot am Standort Ludwigshafen genutzt haben. „Nach der starken Influenza 2017/2018 haben im darauffolgenden Jahr 2019 rund 5000 Mitarbeiter die Grippeschutz-Impfung von BASF in Anspruch genommen“, so die Sprecherin. 2020 waren es wegen der Corona-Pandemie sogar 10.000 Mitarbeiter. Die jährliche Grippeschutzimpfung wird schon seit 1990 angeboten. Außerdem impft die BASF ihre Mitarbeiter auch beispielsweise vor Dienstreisen gegen verschiedene Krankheiten.
Das Impfzentrum hatte am 14. April vergangenen Jahres erstmals geöffnet. Das war noch bevor im Juni bundesweit die Corona-Impfungen durch Betriebsärzte begannen. Für den Betrieb des Zentrums sorgen mehr als 100 Mitarbeiter, rund 30 sind für den normalen Tagesbetrieb im Einsatz. Dazu gehört der werksärztliche Dienst mit Betriebsärzten, Sanitätern, Krankenpflegern und Arzthelfern. Außerdem sind im Team Pharmazeuten und Mitarbeiter des Werkschutzes. Am BASF-Standort Ludwigshafen arbeiten rund 39.000 Menschen.