Gewichtheben
Bundesliga: AC Mutterstadt fährt entspannt zum SSV Samswegen
Als Tabellenfünfter mit 10:8 Punkten rechnet sich der zwölffache deutsche Mannschaftsmeister in diesem Jahr keine Chance mehr auf den Finaleinzug aus. „Wir haben zu viele Punkte liegen lassen. Neben Speyer haben Chemnitz und Obrigheim aktuell die besten Karten. Selbst wenn Samswegen gegen uns gewinnt, wäre ihr möglicher Finaleinzug mit einem schweren Restprogramm nicht einfach“, schätzt Mutterstadts Sportlicher Leiter, Stefan Mohr, die Ausgangssituation ein.
Nichtsdestotrotz hofft die AC-Staffel, am Samstag (ab 18 Uhr) einen Punkt aus dem Gewichtheber-Dorf in der Nähe von Magdeburg mit in die Pfalz zu nehmen. Die Saisonbestleistungen sprechen sogar für den AC Mutterstadt (806,8 kp) gegenüber den Gastgebern (785,8 kp). Auf der Ausländerposition gehen der Pole Piotr Kudlaszyk und die Iranerin Yekta Jamali für den ACM an das Eisen.
Konzentrierte Leistung
So viele Punkte wie möglich sollen auch Nina Schroth, Max Lang, Sara Bechter und Björn Hertrampf einsammeln. „Mit dieser Truppe wollen wir die 750 Kilopunkte knacken. Das könnte sogar für einen Punkt in einer Teildisziplin reichen. Und wenn Samswegen nicht in Bestbesetzung antritt, dann ist vielleicht mit etwas Glück sogar noch etwas mehr drin“, erwartet Mohr eine konzentrierte Leistung.
Den Saison-Schlusspunkt wollen Kapitän Max Lang und Co. im finalen Heimkampf am 22. März mit einem Sieg gegen den KSV Durlach setzen. In Bestbesetzung mit dem Bulgaren Hristo Hristov soll zum Saisonfinale die Mannschaftsleistung sogar in Richtung 800 Kilopunkte gehen.