Ludwigshafen Briefe an die Lokalredaktion:

Für Anwohner am Berliner Platz (...) gibt es keine Nachtruhe! Von Sonntag bis Mittwoch werden Gäste bis 1 Uhr bewirtet. Von Donnerstag bis Samstag haben wir die Nachtschwärmer von der Disco bis morgens 7 Uhr auf der Treppe sitzen! Laute, schreiende, angetrunkene, pöbelnde, aggressive, meist Jugendliche, müssen wir ertragen. Keiner kümmert sich darum! Weder Polizei, Ordnungsamt, Ortsvorsteher, unser Vermieter die Luwoge (jetzt BASF Wohnen und Bauen GmbH) noch die Stadtverwaltung bekommen dies in den Griff. Es wird alles nur laut Statistik beschönigt. Auf Anfrage heißt es: „Es gibt keine Sperrstunde mehr“ – wir sind somit gnadenlos dem Treiben ausgeliefert. Meine Frage: Wer hilft uns? Alkoholverbot ist zwar ausgeschildert, keiner hält sich daran. In der Disco und in den Schließfächern bei der S-Bahn sind die „Tankstellen“. Schade um diesen schönen Platz. Bei Tag ist er Rennstrecke von Bus-Bahn-Haltestelle zur S-Bahn, nachts Tummelplatz für besagte Menschen. Fazit: 2017 ist wieder OB-Wahl, da werden wieder Versprechungen gemacht. Da hilft 2017 auch kein Info-Stand in der Ludwigstraße. Wir hoffen auf eine oder einen neuen Oberbürgermeister(-in) – vielleicht ändert sich dann ja etwas in unserer Stadt. Deutschland schützt Tag für Tag Flüchtlinge, die dem islamischen Glauben angehören. Schier hilflos muss man zusehen, wie dieser Schutz vermehrt missbraucht und zur Basis für Terrorattacken gegen den Beschützer wird! Wenn koptische Christen auf dem besten Weg sind, ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft und Kultur zu werden, dann muss zumindest gleichrangig agiert werden. Nach Ägypten zurückverfrachtet, hätte diese Familie nichts Gutes zu erwarten. Mir persönlich ist dabei das Hemd näher als der Rock. Bedrohte Christen müssen einen bevorzugten Schutz erfahren, bevor andere zum Zuge kommen. Zumindest dürfen sie dabei nicht den Kürzeren ziehen. Dieser Familie muss unbürokratisch, dauerhaft und selbstverständlich geholfen werden. Übrigens auch eine gute Gelegenheit für unsere Kirche, die zeigen könnte, was sie eigentlich so drauf hat Zuschriften und Leserbilder an die E-Mail-Adresse der Lokalredaktion unter redlud@rheinpfalz.de