Ludwigshafen Briefe an die Lokalredaktion:

Bei dem Artikel über die Blues-Session hat Ihr Reporter Gereon Hoffmann zwei Dinge vergessen zu erwähnen. Erstens: Die neue Bestuhlung im Haus war dermaßen eng und unbequem, dass man sich kaum rühren konnte. Zweitens: Die beiden Sängerinnen Marion LaMarché und Melanie Haag betitelten die AfD-Wähler als „Idioten, denen man vor der nächsten Wahl besser die Hände abhackt“. Solche Kommentare gehören nicht in eine Musikveranstaltung. Ich dachte, wir leben in einer Demokratie, und jeder kann die Partei wählen, die auf dem Wahlzettel steht. Ich habe in den letzten Jahren kaum eine Blues-Session verpasst und war immer sehr zufrieden, werde aber nicht mehr hingehen, da ich mich nicht länger beleidigen lassen möchte. () Polizei ist Ländersache, und somit muss auch die Finanzierung eines eventuellen Neubaus vom Land übernommen werden. Das Land möchte natürlich auch bei der Standortfrage ein gewichtiges Wort mitreden. Da auf der Parkinsel ein Areal, das dem Land Rheinland-Pfalz gehört, den Verantwortlichen in Mainz geeignet erscheint, hat man diesen Standort favorisiert. Ist das jedoch der richtige Standort? Wohl eher nicht! Das Polizeipräsidium gehört in den Brennpunkt und nicht auf eine Insel. Der ehemalige Röchling-Standort wäre zum Beispiel eine gute Option. Unser Hauptbahnhof – einstmals der modernste Europas – ist das beste Beispiel für eine verfehlte Städteplanung. Er befindet sich im Abseits. Wollen wir den gleichen Fehler wiederholen? Das Argument, dass das landeseigene Grundstück sich für einen Neubau anbietet, ist nicht stichhaltig. Die Parkinsel ist eine bevorzugte Wohnlage, sodass eine Vermarktung dieses Geländes sicherlich kein Problem ( jedoch mit mehr Arbeit verbunden) darstellen würde. Mit dem Erlös daraus ließe sich an anderer Stelle ein geeignetes Areal finanzieren. Ein Argument für den Standort auf der Parkinsel wäre andererseits der Sicherheitsaspekt. Bei drohender Gefahr wäre man von einem tiefen und breiten Wassergraben umgeben und könnte bei Bedarf die „Zugbrücke“ hochziehen. Andererseits könnten der Zu- und Abgang ebenso leicht blockiert werden. Unsere Verantwortlichen der Stadt Ludwigshafen (), aber auch die Bevölkerung sollten gemeinsam – wie bei dem Projekt Hochstraße Nord – zu einer Lösung finden und nicht die Entscheidung dem fernen Mainz alleine überlassen. Nachdem ich kurz im Saturn war (zirka 15 Minuten), lief ich zurück an mein Auto. Dabei stellte ich fest, dass ich zugeparkt war. Nach zehnminütiger Wartezeit habe ich über die Schranken-Gegensprechanlage gemeldet, dass ich zugeparkt wurde. Antwort: Ich muss zum Center-Management (leider war die Verbindung sehr schlecht). Nachdem ich das Center-Management endlich gefunden hatte, wurde mir gesagt, dass sie nichts machen können, Außer über die Sprechanlage auszurufen, ich soll zum Auto und dort warten! Am Auto wartete ich ohne Erfolg. Ich rief beim Rathausmanagement an. Antwort: Sie werden den Fahrer nochmal ausrufen, ich soll bitte an meinem Auto warten. Wieder ohne Erfolg. Als ich mich zum dritten Mal beim Rathausmanagement meldete, wurde mir mitgeteilt, ich soll selbst entscheiden: entweder Abschleppdienst (wer zahlt?) oder Polizei. Polizei angerufen. Antwort: Sie sind nicht zuständig. Ich soll bei der Stadt anrufen, damit Politessen kommen. Bei der Stadt angerufen. Dort wurde mir die Auskunft erteilt, dass sie auch nichts machen können. Wenn, muss ich den Abschleppdienst rufen (wer zahlt?) oder es nochmal beim Center-Management melden, da dieses zuständig ist () Beim Center-Management angerufen: Sie rufen nochmal aus, aber sie können mir nicht weiterhelfen. Ich kann den Abschleppdienst anrufen, aber wer zahlt? Nach 15 Minuten fährt der VW Bora ( weg und ich konnte endlich raus. Dachte ich! Aber zu früh gefreut! Da ich schon vor einer Stunde meine Parkgebühren bezahlt hatte, konnte ich mit dieser Karte nicht mehr raus. Der Automat an der Schranke sagte: „Ihre Zeit ist abgelaufen.“ Ich drückte die Taste und erklärte dem Mann, dass ich nicht raus konnte, weil ich zugeparkt wurde. Der Mitarbeiter hat zwar viel gesprochen, aber da die Verbindung sehr schlecht war (schlechter als vorher), konnte ich nicht verstehen, was er sagte. Mir blieb also nichts anderes übrig, als nochmal an die Kasse zu laufen und 50 Cent zu zahlen, damit ich raus konnte. ( Fazit: Eine Stunde meines wertvollen Lebens in einem hässlichen Parkhaus vergeudet. Ich werde nie wieder ins Rathaus-Center gehen (.