Ludwigshafen Biomülltonne für die ganze Pfingstweide
In weiten Teilen Ludwigshafens ist die Biotonne fester Bestandteil bei der Müllentsorgung. Im Herbst wird die braune Tonne auch in der Pfingstweide flächendeckend eingeführt. In den kommenden vier Jahren sollen auch die letzten Lücken in anderen Stadtteilen geschlossen werden.
Hintergrund: Alle Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, bis 2020 flächendeckend in ihrem Gebiet Biotonnen aufzustellen. In der Pfingstweide wurde die Tonne bisher nur Einfamilienhäusern zur Verfügung gestellt. In den großen mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern gab es bisher nur Restmüllbehälter. Nachdem sich die Ludwigshafener Müllabfuhr mit den Wohnungsgesellschaften GAG und BASF Wohnen und Bauen abgesprochen hat und entsprechende Außenanlagen eingerichtet werden, sollen die braunen Tonnen nun Ende September/Anfang Oktober aufgestellt werden. „Es gab bisher Standplatzprobleme, die gelöst werden konnten“, berichtet Holger Kusche, stellvertretender Leiter der Müllabfuhr. Vorgesehen seien neben den Restmüllbehältern mit einem Volumen von 1100 Litern Biotonnen mit 240 Litern, die bedarfsorientiert aufgestellt werden sollen. Kusche rechnet damit, dass sich für die Wohnungsgesellschaften die Müllgebühren reduzieren könnten, wenn die Mieter eifrig ihre Abfälle in Rest- und Biomüll trennen. „Das neue Gebührensystem begünstigt die Mülltrennung“, sagt Kusche. In den kommenden Jahren soll auch der Innenstadtbereich (Mitte/Süd/Nord/West) flächendeckend Biotonnen bekommen. Dort gibt es bisher nur die Abholung und Leerung von Restmülltonnen, die teils in Kellern oder Hinterhöfen stehen. Die Einführung der Biotonnen sei dort logistisch nicht einfach. Einen Zeitpunkt für die Einführung gebe es noch nicht. Im Stadtgebiet sind derzeit rund 23.000 Biotonnen im Einsatz. |mix