Ludwigshafen Beim Kauf kühlen Kopf bewahren

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Sie sind das nicht selten unterschätzte Herzstück der Küche: Kühlschränke. Denn hinter den Einbaugeräten verbirgt sich unentbehrliche Technik für den Alltag. Vor allem der Energieverbrauch spielt inzwischen eine wichtige Rolle beim Kauf eines Gerätes, berichtet Karl Häckel vom Küchenstudio Häckel.

Die Geschichte des Kühlschrankes ist alt, sehr alt. Bereits 1748 stellte William Cullen dann die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow vor. In Deutschland dauerte es aber noch sehr lange, bis sich dieser „Luxusartikel“ etablierte. Inzwischen sind Kühlschränke aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, denn ohne sie wäre die Kühlung und Lagerung unserer Lebensmittel nicht mehr denkbar. „Natürlich unterliegen auch Kühlschränke einem Trend, aber nicht so sehr wie andere Küchengeräte“, sagt Karl Häckel, Inhaber des Küchenstudios Häckel in Mutterstadt. So seien die Side-by-Side-Kühlschränke und Beistellkühlschränke mit ihren größeren Abmessungen nur bei ausreichend großen Küchengrundrissen einsetzbar. „Einbaugeräte sind immer noch sehr beliebt“, sagt der Fachmann. Wie groß der Kühlschrank sein muss, hänge vom Bedarf ab. Selbstverständlich brauche eine große Familie mehr Platz als ein Singlehaushalt, um ihre Lebensmittel zu lagern. „Sicher ist aber: Das Gerät sollte wenig Strom verbrauchen. Immerhin ist ein Kühlschrank 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr im Einsatz. Käufer verlangen deshalb mittlerweile eine hervorragende Energieeffizienz“, sagt Häckel. Zu erkennen ist der Verbrauch am sogenannten Energielabel, mit dem alle Kühlschränke gekennzeichnet sein müssen. Modelle der besten Energieeffizienzklasse A+++ stehen dabei besonders hoch im Kurs. Denn tatsächlich können mit den modernen Geräten Stromkosten von über 100 Euro jährlich gespart werden. So könnten sich Mehrkosten bei der Anschaffung bereits nach wenigen Jahren lohnen, erklärt Fachmann Häckel. Alles möglichst frisch aufzubewahren sei ein weiterer wichtiger Aspekt. Die Lösung: sogenannte Bio-Fresh-Fächer. Bei diesen Schubladen im Gerät handelt es sich um eine 0-Grad-Temperaturzone. Das Ziel der Zonen ist es, Lebensmittel lange frisch zu halten und Vitamine und Mineralstoffe lange zu erhalten. So sollten in die Bio-Fresh-Schublade mit hoher Luftfeuchtigkeit Obst, also etwa Äpfel und Bananen, sowie Gemüse, Salat, Kohl oder Möhren. In die trockene 0-Grad-Zone gehören Fleisch und Milchprodukte, in der 0-Grad-Zone mit wenig Luftfeuchtigkeit sollten Wurst und Fleisch gelagert werden. Es sollte zwar nicht passieren, aber es kommt doch einmal vor: Der Einbaukühlschrank ist kaputt. „Früher war das echt ein kleines Drama. Denn es gab sehr unterschiedliche Maße bei den Geräten. Das machte es schwierig und manchmal sogar unmöglich, den passenden Kühlschrank zu finden“, sagt Häckel. Glücklicherweise seien inzwischen Einheitsmaße Pflicht, und so sei es recht einfach geworden, das defekte Teil gegen einen neues auszutauschen.“ (swen)

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