Ludwigshafen BASF: Förderung für Kulturprojekte

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„Tor 4“, das Kulturförderprogramm der BASF, geht in die zweite Runde. Der Ludwigshafener Chemiekonzern unterstützt 14 Projekte aus der Metropolregion Rhein-Neckar bis Ende 2020 mit zusammen 500.000 Euro. „Wie geht Freiheit wirklich?“ heißt die Frage, mit der sie alle sich beschäftigen.

Die BASF hatte Institutionen und Initiativen aus der Region eingeladen, Projekte zu einer gesellschaftlich relevanten Fragestellung zu erarbeiten. Sie sollen eine kritische Auseinandersetzung und den Dialog in der Gesellschaft fördern. Über die Unterstützung der Projekte entschied eine externe Jury.

Die geförderten Projekte sollen in Ludwigshafen entstehen, aber auch in Mannheim, Heidelberg und der Region. Unter dem Titel „LU*Ludens“ möchte die Ludwigshafener Hochschule danach fragen, wie sich Demokratie weiterentwickeln kann. Der Verein Kultur Rhein-Neckar und das Künstlerduo illig&illig erschaffen unter dem Namen „Kauzeitverlängerung“ einen Projektraum, in dem Prozesse und Produkte entstehen, die man spüren, sehen, lesen oder auch essen kann. Die Improvisationstheatergruppe „Wer, wenn nicht 4“ und das Ernst-Bloch-Zentrum erarbeiten ein interaktives Theaterstück, und auch das (F)empower Fest, ein Fest für Frauen im Kulturzentrum Das Haus, wird gefördert. Auch das unternehmenseigene Kulturprogramm greift die Fragestellung auf: Im Auftrag der BASF schreibt die Komponistin Birke J. Bertelsmeier das Musiktheaterstück „Das Abenteuer im Walde“, basierend auf der gleichnamigen Erzählung von Johannes Trojan.

Zu den weiteren Institutionen, die gefördert werden, gehören das Nationaltheater, das Theaterhaus G7 und das Projekt „Free Franklin“ in Mannheim sowie Zeitraum-Exit, Wolfgang Sautermeister und die Lebenshilfe Bad Dürkheim.heß

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