Ludwigshafen BASF: Blindgänger wird Ende Juli entschärft
Die am Montagabend im BASF-Werk in Ludwigshafen entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll Ende Juli entschärft werden. Das hat das Chemieunternehmen am Mittwochnachmittag mitgeteilt. Bei dem Sprengkörper handelt es sich um den vorderen Teil einer ursprünglich 500 Kilogramm schweren amerikanischen Fliegerbombe inklusive Zünder. Die Bombe ist gesichert. Eine Gefahr für Mitarbeiter und Bevölkerung bestehe nicht, so die BASF weiter. Gemeinsam mit dem Kampfmittelräumdienst des Landes Rheinland-Pfalz seien die notwendigen Maßnahmen für die Entschärfung der Bombe erarbeitet worden. Der Explosivkörper soll Ende Juli unschädlich gemacht werden. Dafür wird eine Sicherheitspyramide errichtet. Diese Pyramide ist eine Konstruktion mit einer Kantenlänge von 25 Metern, die vor allem aus Sand besteht. Das Innere der Pyramide ist durch ein Zugangsrohr erreichbar, durch das die Entschärfer kriechen. Die Sandpyramide, die nach dem ägyptischen Pharao Ramses benannt ist, dämmt für den Fall einer Detonation der Bombe die Druckwelle und soll so Schäden an umliegenden Gebäuden und Produktionsanlagen verhindern. Die zuständigen Aufsichtsbehörden sind über die Vorgehensweise informiert worden. Zur Sache: Luftkrieg in Ludwigshafen – explosive Altlasten tauchen immer wieder auf