Ludwigshafen Ausrutscher bleibt Ausrutscher

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Mutterstadt. Die Damen des SC Mutterstadt sind zurück in die Erfolgsspur der Volleyball-Oberliga eingebogen. Mit einem 3:2 (25:18, 20:25, 25:23, 21:25, 15:8) gegen Angstgegner TS Germersheim feierten die Damen um Mannschaftsführerin Julia Zywitzki nach der 2:3-Niederlage zuletzt beim TV Holz 2 den zweiten Sieg im dritten Spiel.

In einem engen Spiel behielten die SCM-Damen dank der etwas größeren Durchschlagskraft im Angriff, dank der etwas besseren Stärke im Block und vor allem dank der unglaublichen Konstanz von Libera Elena Diamantopoulou die Oberhand. „Ich glaube, sie hatte im gesamten Spiel nur eine schlechte Annahme“, lobte Zywitzki ihre Abwehrspezialistin. Damit hatten die Gastgeberinnen auf dieser Position die deutliche Oberhand gegenüber den Gästen. Zu einem deutlichen Erfolg hat es trotzdem nicht gereicht. Auch hier kannte Zywitzki den Grund: „Ich glaube, die schwachen Phasen in den Spielen gehören bei uns irgendwie zur Tradition.“ Vor allem in den Durchgängen zwei und vier erleichterten die Mutterstadterinnen den Gästen das Leben sehr, liefen jeweils von Anfang an einem Rückstand hinterher und gaben diese beiden Durchgänge ab. „Aber wir haben uns heute nicht hängen lassen“, lobte die Mannschaftsführerin und erinnerte sich mit Grauen an den Auftritt in Holz, wo der SCM nach einer dominant geführten Partie letztlich in Einzelteile auseinander brach. „Heute war das nicht der Fall. Wir haben uns zurückgekämpft. Wir waren im Block und in der Stimmung viel besser als vorige Woche“, freute sich Zywitzki. Die Grundlage legten die Mutterstadterinnen dabei schon im ersten Durchgang. Da funktionierte nicht nur der Block aus Sophia Beutel und Michelle Müller immer wieder, sondern auch die Blocksicherung dahinter war gegen die kurzen Angriffsbälle aus Germersheim sehr aufmerksam. Und weil auch die Angriffsmaschinerie über Zuspielerin Beutel lief, ging der Satz ungefährdet an den SC Mutterstadt. Satz drei lief nach dem verlorenen zweiten Abschnitt schon nicht mehr ganz so optimal, aber immerhin stimmte der Kampfgeist, und auch die Nerven hielten. Lydia Martsch erzielte von außen den 24:22-Satzball. Ausgerechnet Zywitzki vergab die erste Chance mit einer Angabe ins Netz, aber Carina Barent auf der Gegenseite machte es nicht besser. Immerhin setzte Julia Zywitzki den Schlusspunkt unter die Partie, verwandelte mit einem tollen Schmetterschlag den ersten Matchball zum 15:8 im Tiebreak, der nur kurz noch einmal ungewollt spannend war, weil der SCM eine 7:2-Führung beinahe noch einmal abgegeben hätte. Mit vier druckvollen Angaben leitete Isabel Kaufmann aber den entscheidenden Zwischenspurt zur 12:6-Führung und dem anschließenden Sieg ein. „Wenn wir jetzt noch nächste Woche zu Hause gegen den TV Rohrbach gewinnen, wäre das ein wirklich sehr guter Saisonstart von uns“, sagte Zywitzki.

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