Ludwigshafen Ausgedünntes Finale

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Ludwigshafen. Einen ausgedünnten Heimkampftag in der Judo-Oberliga gibt es heute beim ESV Ludwigshafen (ab 13 Uhr, Joachim-Butterbach-Halle). Dabei geht es bei den Frauen und Männern um die Meisterschaft.

Die Teilnehmerfelder sind übersichtlich. Bei den Herren stehen bislang die Gastgeber des ESV sowie die Staffeln des JC Zweibrücken und die zweite Vertretung von Bundesligist JSV Speyer fest. Der Vorjahresmeister, die Kampfgemeinschaft TS Rodalben/TV Pirmasens, wagte den Sprung in die Regionalliga. „Man muss abwarten, in welcher Besetzung Speyer antritt“, erklärte ESV-Abteilungsleiter Peter Nicklas. Weil die Judo-Bundesliga erst Ende des Monats beginnt, wären noch alle Speyerer in der Oberliga startberechtigt. Der ESV, der in den vergangenen fünf Jahren dreimal die Oberliga gewann und einmal Vizemeister wurde, war im Vorjahr nicht mit dabei. In diesem Jahr soll der Titel mit einer starken Besetzung wieder nach Ludwigshafen geholt werden. Christian Zöller ist für die Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm vorgesehen. Dominik Kneip und Felix Stasch stehen als Alternativen in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm bereit. Die Hoffnungen ruhen auf Boris Trupka, der sich im vergangenen Jahr seine zwölfte Einzelmedaille bei den Deutschen Meisterschaften sicherte in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. „Er könnte auch höher kämpfen“, sagt Nicklas. Dafür stehen Jörg Baustert und Stephan Jacobs (beide bis 81) sowie Daniel Lauterbach (bis 90) bereit, wobei der Einsatz von Lauterbach noch fraglich ist. Cagri Agbaba (bis 100) und Martin Willig (über 100 Kilo) decken die Schwergewichte ab. Hier würden auch die Gastkämpfer Kai Schmidt und Stefan Schulz aus Rodenbach bereitstehen. Gekämpft wird jeweils, analog zu Regionalliga und Bundesliga, in Siebener-Mannschaften. Dafür steht der Sieger bei den Frauen, die in Fünfer-Teams antreten, bereits fest: „Bislang ist nur der Start der Dürkheimer Judo Vereinigung sicher“, erklärte Nicklas. Speyer hat offenbar eine lange Verletztenliste, werde aber eventuell trotzdem mit einigen Kämpferinnen nach Ludwigshafen kommen, um zumindest einen Freundschaftskampf austragen zu können. Die Gastgeber selbst haben bei den Frauen keine aktive Mannschaft mehr. |env

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