FUSSBALL
ASV Fußgönheim muss beim SC Idar-Oberstein ran
Am Mittwoch, 18.30 Uhr, wird das wegen eines Gewitters abgebrochene Heimspiel gegen den FC Speyer 09 nachgeholt, und am vorletzten Spieltag steht am nächsten Sonntag eine weitere Partie zuhause gegen TuS Marienborn bevor. ASV-Coach Fisnik Myftari habe für den Spielabbruch Verständnis, bedauere aber aus sportlichen Gründen das vorzeitige Ende. „Beim Stand von 1:0 für uns hatten wir einige gute Konterchancen, um unsere Führung auszubauen. Diese drei Punkte wären für uns natürlich sehr wichtig gewesen. Die Sicherheit der Spieler geht aber vor“, meint er rückblickend.
Dass es für den SC Idar-Oberstein als Tabellenvierter mit zehn Punkten Rückstand zum Zweitplatzierten um nichts mehr gehe, sei zwar grundsätzlich positiv, stelle aber auch eine Gefahr dar. „Solche Mannschaft können mit einer Leichtigkeit befreit aufspielen“, sagt er. Ziel sei es, den drei Zähler besser auf Platz 14 liegenden TuS Rüssingen noch abzufangen. Dies kann der ASV auch noch aus eigener Kraft schaffen. „Alles andere ist illusorisch, Hermersberg auf Rang 13 ist schon zu weit weg“, schätzt der Coach.
Gespannter Blick auf Situation in Oberliga
Mit großer Spannung verfolge er an diesem Wochenende auch das Geschehen in der Abstiegsrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. „Dass Dudenhofen, Morlautern und Waldalgesheim zuletzt gewonnen haben und dadurch die Abstiegszone verlassen haben, ist für uns natürlich hervorragend. Waldalgesheim spielt am Samstag beim Tabellennachbarn FSV Jägersburg. Wenn sie diese Begegnung auch gewinnen, wird die Chance, dass in der Verbandsliga Südwest nur drei Mannschaften absteigen müssen, noch größer“, freut er sich.
Personell habe er jedoch einige Probleme, die nicht nur darauf beruhten, dass einige Fußgönheimer angeschlagen seien. „Wir gehen schon auf dem Zahnfleisch. Inzwischen hat sich unsere Situation auch noch dadurch verschlechtert, dass uns Danilo Radonjic verlassen musste, da sein Touristenvisum abgelaufen ist“, gab Myftari preis.