Ludwigshafen Arbeitsunfall am Rathaus: Gute Nachrichten vom verletzten Monteur

Die abgestürzte Arbeitsbühne: Die Unfallstelle ist weiter gesperrt.
Die abgestürzte Arbeitsbühne: Die Unfallstelle ist weiter gesperrt.

Gute Nachricht nach dem Arbeitsunfall am Rathaus: RHEINPFALZ-Informationen zufolge ist der beim Absturz einer Arbeitsbühne am 26. November schwer verletzte Monteur erfolgreich operiert worden. Die Verletzung des Mannes habe sich im Nachhinein als nicht ganz so schwer herausgestellt, wie zunächst vermutet. Die Operation sei gut verlaufen, der Mann wohlauf.

Unterdessen wird weiter nach der Ursache für den Unfall ermittelt. War die Klettermastbühne richtig aufgebaut? War der Arbeitskorb überladen? Um Fragen wie diese geht’s. Die Kriminalpolizei hat inzwischen die Ermittlungen wegen einer möglichen Baugefährdung übernommen.

Gutachten wird ausgewertet

Das von der Gewerbeaufsicht der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, Neustadt, beauftragte Gutachten liegt der Kripo inzwischen abgeschlossen vor. „Die Prüfung des Gutachtens dauert derzeit aber noch an“, informiert eine Polizeisprecherin des Präsidiums Rheinpfalz auf Anfrage. Sie rechnet erst im Januar mit einer endgültigen Auswertung.

Bei der Demontage der Fassade des Ludwigshafener Rathaus-Centers war eine mit vier Handwerkern besetzte Arbeitsbühne sieben bis acht Meter in die Tiefe gestürzt. Weil sich Hinweise ergeben hatten, die auf eine Baugefährdung hindeuten, wurde der Vorgang an die Kripo übergeben. Sie geht auch der Frage nach, ob ein fahrlässiges Verhalten zu dem Unfall geführt haben könnte.

Der Bereich der Unfallstelle ist nach Angaben der Stadtverwaltung weiter abgesperrt. An anderer Stelle werde weitergearbeitet.

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