Ludwigshafen Arbeitslosigkeit erneut leicht angestiegen

Die Arbeitsagentur geht von einer Erholung nach den Sommerferien aus.
Die Arbeitsagentur geht von einer Erholung nach den Sommerferien aus.

Die Arbeitslosenquote in der Vorderpfalz ist im August leicht angestiegen. Die Arbeitsagentur führt dies unter anderem auf die Sommerferien zurück, weil in dieser Zeit die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt etwas verhaltener sei und sich auch viele Jugendliche nach dem Ende ihrer Ausbildung arbeitslos meldeten.

„Mit der Ausbildung haben diese jungen Menschen allerdings die Basis für ihre berufliche Zukunft gelegt, weshalb wir sicher sind, dass sie schnell wieder in der Arbeitswelt Fuß fassen können“, erklärt Daniel Lips, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. Die Nachfrage nach Personal sei weiterhin zumindest konstant, was die Meldungen neuer Stellen deutlich mache. Bei den offenen Stellen habe im August im Vergleich zum Vormonat lediglich einen Rückgang um zwei Prozent gegeben. Insgesamt wurden 653 neue Jobmöglichkeiten gemeldet, 15 weniger als im Juli. Der Bestand ist um 74 Jobs auf 3629 Stellen gewachsen.

„Welche Auswirkungen die momentane wirtschaftliche Abkühlung auf das regionale Arbeitsmarktgeschehen hat, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Trotz aller Unsicherheiten rechne ich damit, dass die Arbeitslosigkeit nach Ende der ferienbedingten Sommerpause wieder leicht sinken wird“, sagt Lips. Auf dem Ausbildungsmarkt sei die Nachfrage von Arbeitgebern weiterhin hoch: Von den knapp 2400 seit Oktober gemeldeten Ausbildungsstellen seien noch 835 unbesetzt.

LU über Bundesdurchschnitt

Im August waren in der Stadt Ludwigshafen 8703 Menschen arbeitslos gemeldet, 225 mehr als im Vormonat und 593 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent. Damit liegt die Quote weiterhin deutlich über dem Bundesdurchschnitt (5,8 Prozent). Etwas besser sieht es in Mannheim aus, wo die Quote bei 7,4 Prozent liegt (plus 0,3 Prozentpunkte). Die besten Zahlen in der Region hat der Rhein-Pfalz-Kreis mit einer Quote von 4,2 Prozent (plus 0,1).

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