Ludwigshafen Appell für Sozialticket

Holger Scharff
Holger Scharff

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Sozialverband VdK in der Vorderpfalz setzen sich gemeinsam dafür ein, dass das Deutschland- durch ein Sozialticket ergänzt wird.

Die Verbände betonen, dass die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe sei. Besonders Menschen, die Transferleistungen beziehen – wie etwa Bürgergeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung – dürften bei der Mobilität nicht benachteiligt werden.

Holger Scharff, Sprecher von Awo und VdK Vorderpfalz, unterstreicht: „Auch Bezieher von Transferleistungen müssen den ÖPNV reibungslos nutzen können.“ Der SPD-Politiker aus Mundenheim weist darauf hin, dass die Kosten für das Deutschlandticket für viele Menschen mit geringem Einkommen eine große Belastung darstellten. Ohne ein Sozialticket bestehe die Gefahr, dass gesellschaftliche Gruppen vom ÖPNV ausgeschlossen würden und ihre Mobilität sowie Teilhabe am öffentlichen Leben eingeschränkt seien.

Awo und VdK Vorderpfalz appellieren daher an die politisch Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene, ein flächendeckendes Sozialticket einzuführen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Deutschlandticket nicht nur für Menschen mit ausreichendem Einkommen, sondern auch für jene mit geringeren finanziellen Möglichkeiten zugänglich und bezahlbar ist. „Die Einführung eines Sozialtickets ist ein wichtiger Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit und einer inklusiven Gesellschaft“, so Scharff. Das Engagement von Awo und VdK verdeutlichten die Dringlichkeit, im Nahverkehr niemanden zurückzulassen.

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