LudwigshafenAmok-Alarm bei der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen: Polizei gibt Entwarnung
Polizeikräfte sichern den Bereich vor der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen.
[aktualisiert: 12.05 Uhr] Bei der Agentur für Arbeit in der Berliner Straße in Ludwigshafen ist ein Amok-Alarm ausgelöst worden. Es gibt keine Gefahrenlage mehr.
Seit Dienstagvormittag ist die Polizei mit einem Großaufgebot in der Berliner Straße in Ludwigshafen im Einsatz. Bei der Agentur für Arbeit war ein Amok-Alarm ausgelöst worden. „Es gibt keine Gefahren- oder Amoklage“, erklärte ein Sprecher der Polizei der RHEINPFALZ um 12 Uhr, nachdem die Beamten das gesamte Gebäude geprüft hatten.
Inzwischen rückten einige der Einsatzkräfte, die vermummt und mit schweren Waffen vor Ort waren, wieder ab. Das deutete bereits darauf hin, dass keine akute Gefahrenlage herrschte. Das komplette Gebäude war von den Einsatzkräften geräumt worden. Die Evakuierten versammelten sich am Theaterplatz.
Notfall-Alarm am Rechner ausgelöst?
Polizeikräfte sichern den Bereich vor der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen.
Der Bereich um das Gebäude wurde dennoch großflächig abgesperrt. Es griff ein Einsatzkonzept der Polizei für solche Gefahrenlagen, die deshalb mit einem Großaufgebot ausgerückt war. „Wir haben da einen automatisierten Ablauf, wenn ein Notfallalarm ausgelöst wird“, sagte ein Polizeisprecher.
Wenn sich ein Mitarbeiter in einem Kundengespräch bedroht fühlt, klickt er auf dem Desktop seines Rechners auf einen Notfall-Button. Alle Kollegen bekommen dann automatisch die Information über den Amok-Alarm. Der eingeübte Ablauf in solch einem Fall sieht vor, dass sich alle Mitarbeiter in ihren Büros einschließen und auf die Polizei warten sollen. Von der Agentur für Arbeit wollte sich gegenüber der RHEINPFALZ zunächst niemand zu den Hintergründen äußern. Die Verantwortlichen verwiesen an die Polizei.
Diese konnte keinen Mitarbeiter der Agentur für Arbeit ausfindig machen, der den Alarm ausgelöst hatte. Deshalb steht die Möglichkeit eines technischen Defekts im Raum, der den Großeinsatz ins Rollen brachte.