Ludwigshafen Am PC besser und entspannter sehen

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Der PC begleitet uns heute bei der Arbeit und zu Hause in der Freizeit. Wer länger als ein oder zwei Stunden täglich vor dem Bildschirm eines Computers sitzt, dem empfiehlt Augenoptikermeister Matthias Krause von Augenoptik Horst in Mutterstadt (Neustadter Straße 17) eine Bildschirmarbeitsplatzbrille zu tragen.

Für viele Brillenträger sei mit ihrer Sehhilfe das Thema Sehen am PC erledigt. Viele wüssten nicht, dass es eine Bildschirmarbeitsplatzbrille gibt und welche Vorteile sie bringt. Der Bekanntheitsgrad sei nicht groß, Aufklärung sei daher notwendig, betont Augenoptikermeister Matthias Krause. Was die meisten Brillenträger nicht wissen: Man sieht mit seiner „normalen“ Brille am Bildschirm nicht so optimal wie mit einer entsprechenden Brille. Auch nicht die beste Gleitsichtbrille könne hier mithalten, berichtet Krause. Und vor allem je länger man am PC sitze, desto notwendiger sei eine Bildschirmarbeitsplatzbrille. Denn sie wird individuell auf die Arbeitsplatzbedingungen ihres Trägers abgestimmt und umfasst einen viel kleineren Bereich als eine normale Brille. Während eine Gleitsichtbrille einen Bereich von 30 Zentimetern bis hin zu Gegenständen in der Ferne abdeckt, ist die Bildschirmarbeitsplatzbrille für den Bereich Tastatur, PC, Schreibtisch und eventuell noch die Person dahinter geeignet. Je nachdem wie der Arbeitsplatz des Betreffenden aussieht, kann das zwischen 30 Zentimetern und eineinhalb Metern liegen. Dadurch werde der Bereich des scharfen Sehens deutlich breiter, betont der Fachmann. Das sei viel entspannter und angenehmer fürs Auge und nicht so anstrengend wie mit einer „normalen“ Sehhilfe. Krause empfiehlt daher allen, die länger als ein oder zwei Stunden täglich privat oder beruflich bedingt am PC sitzen, also beispielsweise halbtags im Büro arbeiten, eine Bildschirmarbeitsplatzbrille. Die Kosten dafür würden manche Arbeitgeber bezuschussen. Einige Unternehmen haben dafür eigene Antragsformulare. Zum Teil würden Arbeitgeber den Besuch beim Betriebsarzt beziehungsweise bei einem Vertragsoptiker zur Bedingung machen. Wenn der Arbeitnehmer frei in seiner Entscheidung ist, könne er sich mit dem Antragsformular an den Augenarzt oder an den Augenoptiker seines Vertrauens wenden, empfiehlt Matthias Krause. Bei der Auswahl der Gläser empfiehlt der Fachmann für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille Kunststoffgläser mit Entspiegelung sowie eine ausreichend große Fassung: „Eine schmale Fassung wie für Lesebrillen ist nicht geeignet.“ (mmö)

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