Ludwigshafen Aktuell notiert: Stadt warnt vor Staus in der Sternstraße
In der Sternstraße werden die Sanierungsarbeiten fortgesetzt. Die Stadt warnt daher vor Staus auf der viel befahrenen Strecke zwischen Oggersheim und Friesenheim. Nach Angaben der Verwaltung wird bis Donnerstag, 28. März, der rechte Fahrstreifen der Sternstraße im Abschnitt zwischen Neunkircher Straße und Bastenhorstweg in Fahrtrichtung Oggersheim gesperrt. In dieser Zeit wird am Randbereich der Fahrbahn sowie am Geh- und Radweg gearbeitet. Im Anschluss an diese Arbeiten wird dann die Fahrbahn erneuert, was laut Stadt bedeutet, dass die Sternstraße in Fahrtrichtung BASF voll gesperrt werden muss. Eine Umleitung wird dann ausgeschildert. Für den Verkehr Richtung Oggersheim gibt es in dieser Zeit einen Fahrstreifen, der an der Baustelle vorbeiführt. Die Sanierungsarbeiten in der Sternstraße laufen seit Ende Januar. Die anstehenden Megabaustellen auf den Ludwigshafener Hochstraßen sorgen für große Debatten in der Region, wie während der mehrjährigen Bauphasen und Einschränkungen der Verkehr gesteuert werden soll. Jetzt hat sich das Mannheimer Umweltforum zu Wort gemeldet. Es fordert ein Gesamtpaket für die Region und warnt vor Gedankenspielen, sich wieder für eine Rheinquerung bei Altrip einzusetzen. Die Mannheimer sehen hier große Gefahren für das Naherholungsgebiet Blaue Adria und die angrenzenden Naturschutzgebiete. Das Projekt sei aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen worden und würde somit nicht die dringend erforderliche kurzfristige Lösung bringen, schreibt das Umweltforum. Es plädiert stattdessen für einen regionalen Ansatz und den Ausbau der S-Bahn zwischen Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Mit den für eine Brücke erforderlichen Mitteln – das Umweltforum spricht von 500 Millionen Euro – könnte man auch das Nahverkehrsangebot (ÖPNV) deutlich verbessern. Wichtig sei, dass Bahnen und Busse häufiger und auch in den Randzeiten regelmäßig fahren. Nur dann sei der ÖPNV eine echte Alternative zum Auto. Der Ludwigshafener CDU-Politiker Christian Hirschmann fordert, dass „Männer und Frauen endlich gleich entlohnt werden“. Der 24-Jährige, der in Süd wohnt und auf Platz 24 der CDU-Stadtratsliste steht, sagt dies in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalverbands der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Die CDA ist der Sozialflügel der CDU. Aktuell verdienten Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer. Wie viel das unterm Strich und konkret sei, lasse sich am „Equal Pay Day“ erkennen. Dieser markiere symbolisch die Lohnlücke zwischen Mann und Frau. Dieses Jahr ist dieser Tag der 18. März. Das bedeutet: „Im Jahr 2019 arbeiten Frauen bis zum 18. März faktisch ,kostenlos’“, verdeutlicht Hirschmann. Er sieht in der Lohnungleichheit einen Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Wichtig seien drei Aspekte in der politischen Debatte: das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die Aufwertung von frauentypischen Berufen und gerechte Aufstiegschancen für Frauen. „All diese Faktoren sind wichtig für eine bessere Bezahlung von Frauen in der Arbeitswelt“, erläutert Hirschmann.