Ludwigshafen Aktuell notiert: S-Bahn zur BASF kostet die Stadt nun 5,6 Millionen Euro

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Die Kosten für die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen dem Ludwigshafener Hauptbahnhof und dem Werksgelände der BASF sind höher als ursprünglich geplant. Deswegen steigt der städtische Anteil an dem Ausbauprojekt von 4,2 auf 5,6 Millionen Euro. Der Bauausschuss hat am Montagabend den Mehrkosten von 1,4 Millionen Euro zugestimmt. Bereits mehrfach sind die Kosten für den Ausbau des zwei Kilometer langen Streckenabschnitts gestiegen, der seit Dezember die BASF an die S-Bahn Rhein-Neckar anbindet. Neben Oberleitungen für die Gleise sind dafür auch Haltestellen auf dem Werksgelände umgebaut worden. Das Projekt hat insgesamt rund 40 Millionen Euro gekostet. Etwa 13 Millionen Euro entfallen auf die Arbeiten außerhalb des Werks. Der städtische Kostenanteil ist von 600.000 Euro im Jahr 2011 auf 4,2 Millionen Euro im Oktober 2017 und nun im Januar nochmals auf 5,6 Millionen Euro gestiegen. Zur Begründung führte die Stadtverwaltung an, dass die Bahn jetzt erst die Endabrechnung vorgelegt habe und sich die Planungs- und Baukosten erhöht hätten. Kritik an der „scheibchenweise Erhöhung“ gab’s von SPD- und CDU-Fraktion. Ein Vertreter der DB Netz AG wies die Kritik zurück. Die Mehrkosten seien entstanden, weil beauftragte Firmen Mehrkosten nachgetragen hätten. Der Bauausschuss hat gestern dem Bau eines neuen Führungs- und Lagezentrums der Feuerwehr zugestimmt. Dafür soll die Fahrzeughalle der Hauptfeuerwache in Mundenheim aufgestockt werden. In dem Lagezentrum werden die Einsätze der Berufsfeuerwehr koordiniert. Pro Jahr rücken die Wehrleute in Ludwigshafen etwa 4000 Mal aus. Auf dem Gelände der Hauptfeuerwache soll auch das Rechenzentrum der Stadtverwaltung neu gebaut werden. Bisher befinden sich die EDV-Anlagen in den Untergeschossen des Rathaus-Centers. Durch den Abriss der Hochstraße ist ein Umzug erforderlich. Auch die Zukunft des Rathausturms ist derzeit ungewiss. Im Rechenzentrum der Stadt werden Datenbanken und die IT-Infrastruktur für die Arbeitsplatzrechner der Verwaltung gesteuert. Details zur Planung sollen im Februar vorgestellt werden Ein 32-Jähriger hat in der Nacht zum Sonntag einen großen Polizeieinsatz in der Innenstadt ausgelöst. Ein Zeuge hatte gegen 1.45 Uhr gemeldet, dass jemand in einer Wohnung in der Bahnhofstraße mehrere Schüsse abgegeben habe. Die Polizei sperrte die Zufahrtsstraßen ab und forderte Spezialkräfte an. Diese trafen in der Wohnung auf drei Männer und eine Frau. Der leicht alkoholisierte 32-Jährige räumte ein, mit einer Schreckschusspistole geschossen zu haben. Die Polizisten stellten die Pistole sicher. Den 32-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zudem wird geprüft, ob er die Einsatzkosten in Höhe von mehreren Tausend Euro bezahlen muss.

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