Ludwigshafen Aktuell notiert: Prinz Ingo I. besucht die Bundeskanzlerin

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Hohe Ehre für das Prinzenpaar der Stadt Deidesheim und des Karneval-Club 2003: Der in Ludwigshafen lebende Prinz Ingo I. und Prinzessin Silke I. folgen als Vertreter des Landes Rheinland-Pfalz einer Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Närrischen Treiben ins Kanzleramt. Heute wird die Bundeskanzlerin 16 Prinzenpaare aus allen Bundesländern in Berlin empfangen. Dort wird auch das Deidesheimer Prinzenpaar mit Merkel ins Gespräch kommen und ihr den Jahresorden, den der Geißbockbrunnen der Stadt Deidesheim ziert, umhängen. Gestern Abend stand ein Empfang aller Prinzenpaare in der Landesvertretung des Saarlands zwischen dem Reichstag und dem Potsdamer Platz auf Plan. Ebenfalls mit nach Berlin gereist sind der neue Vorsitzende der KC Deidesheim, Andy Wiemann, Jürgen Lesmeister, der Präsident der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereine, und Andreas Müss, der Bezirksvorsitzende Vorderpfalz und ehemalige Ludwigshafener Stadtprinz. Prinz Ingo I. (Ingo Bergold) lebt seit vielen Jahren in Ludwigshafen und arbeitet als technischer Angestellter bei der BASF. In der Fasnacht war er bisher beim Karnevalverein 1840 Neustadt aktiv und seit 2003 beim KC Deidesheim. Zudem ist er Schriftführer und Archivar der Badisch-Pfälzischen Karnevalvereine. Ein versuchter Raub hat sich laut Polizei am Sonntagabend in Oggersheim ereignet. Gegen 21.10 Uhr stieg ein 15-Jähriger am Hans-Warsch-Platz aus der Straßenbahn aus, als plötzlich ein etwa gleichaltriger Junge vor ihm stand. Dieser forderte Geld, versetzte dem 15-Jährigen Faustschläge und begann, dessen Tasche zu durchsuchen. Als klar wurde, dass der Jugendliche kein Geld bei sich hat, verlangte der Täter von dem 15-Jährigen, ihm am Folgetag Geld zu übergeben. Ansonsten würde er ihn an seiner Schule aufsuchen, drohte er dem Opfer. Danach flüchtete der Täter ohne Beute. Der 15-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt sie unter Telefon 0621/963-2122 entgegen. Da seit Mitte 2017 der Unterhaltsvorschuss für Kinder zeitlich unbegrenzt und bis zum 18. Lebensjahr gezahlt wird, haben sich die Leistungsfälle im Ludwigshafener Jugendamt verdoppelt auf derzeit 2500. Mitarbeiter auf 9,5 Stellen kümmern sich darum, unter anderem den Vorschuss auszuzahlen und das Geld von Zahlungsverweigerern zurückzuholen. Zwei weitere Stellen kommen laut Jugendamt in Kürze dazu. Die Stadt hat 2018 einen Anteil von knapp zwei Millionen Euro für Kindesunterhalt gezahlt. Politik

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