Ludwigshafen Aktuell notiert: Heute wird Bombe in BASF entschärft

Auf dem Werksgelände der BASF wird heute ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes treffen um 9 Uhr vor Ort ein. Dann wird die Bombe vorsichtig in eine Sandpyramide transportiert, wo der Zünder entfernt werden soll. 2500 Tonnen Sand sollen für den Fall einer Detonation die Druckwelle abschwächen. Während der Entschärfung werden Straßen innerhalb des südlichen Werkteils sowie ein Teil des Rheins für die Schifffahrt gesperrt, wie die BASF weiter mitteilt. Eine Unterbrechung der Produktion im Werk sei nicht notwendig. Bei dem Blindgänger handelt es sich um den vorderen Teil einer amerikanischen 500-Kilo-Fliegerbombe inklusive Zünder, die bei Sondierungen am 26. Juni entdeckt worden war (wir berichteten). Ein 54 Jahre alter Mann hat am Donnerstagabend gegen 20.50 Uhr in der Ludwigshafener Falkenstraße mit Kartoffeln nach spielenden Kindern geworfen. Wie die Polizei berichtet, fühlte sich der Betrunkene durch das Spiel der Kinder in seiner Ruhe gestört. Er habe sie beschimpft und schließlich aus seiner Wohnung mit Kartoffeln nach ihnen geworfen. Dabei habe er schlecht gezielt, sodass niemand zu Schaden kam. Die herbeigerufene Polizei belehrte den Mann, nicht mit Gegenständen um sich zu werfen und, wenn es denn sein muss, das Ordnungsamt zu benachrichtigen, wenn es ihm zu laut wird. Ein aggressiver 27-Jähriger hat am Donnerstagabend die Polizei in Ludwigshafen beschäftigt. Gegen 22.20 Uhr beobachteten mehrere Zeugen, wie der Mann gegen die Eingangstür der Postbankfiliale am Rathausplatz trat und benachrichtigten die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt fand auf dem Platz der Auftakt des Straßentheaterfestivals in Ludwigshafen statt. Als die Beamten die Personalien des Mannes überprüfen wollten, verhielt er sich laut Polizeibericht sehr aggressiv. Einem Platzverweis kam er auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht nach. Auch die Drohung, dass ihn die Streife mit aufs Revier nehmen würde, veranlasste den Mann nicht, die Örtlichkeit zu verlassen. Die Beamten nahmen den sich wehrenden Mann schließlich mit. Auf der Dienststelle wurde dem 27-Jährigen eine Blutprobe entnommen, da er einen freiwilligen Alkoholtest verweigerte.