Ludwigshafen Aktuell notiert: CDU: Offene Stellen im Ordnungsdienst besetzen

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Die CDU fordert, dass im nächsten Stadtrat die Lage des Ordnungsdienstes in Ludwigshafen geklärt wird. Darüber hat Fraktionschef Peter Uebel gestern informiert. 30 Prozent der Stellen seien unbesetzt, kritisieren die Christdemokraten. Außerdem werfen die Forderung von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD), den Ordnungsdienst mit Tasern (Elektroschockpistolen) auszustatten, und die gleichzeitige Ablehnung durch den rheinland-pfälzischen Innenminister aus Sicht der CDU erhebliche Fragen auf. Welche Abstimmung hat es in dieser Sache mit dem Innenministerium gegeben, und wie begründet sich der Vorstoß der OB, will die CDU wissen. „Die offenen Stellen sollten schnellstmöglich besetzt werden. Dazu gehört auch, dass die Mitarbeiter entsprechend ausgerüstet und gut ausgebildet werden, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Wie dies zurzeit gewährleistet wird, wollen wir genauer wissen“, so Uebel. Künftig können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die einen akuten Rattenbefall bekämpfen wollen, von der Stadtverwaltung Fraßköder mit Blutverdünnern (Antikoagulantien) kostenlos erhalten, um diese auszulegen. Dafür müssen die Betroffenen einen Termin mit der Abteilung Gaststätten, Lebensmittelüberwachung und Gesundheit des Bereichs Öffentliche Ordnung vereinbaren. Bei einem Infogespräch erhalten Interessenten den Köder in Boxen oder Stationen zum sicheren Ausbringen gegen den Befall, eine Anleitung sowie weitere Auskünfte, wie sich Rattenpopulationen möglichst vom heimischen Grundstück fernhalten lassen. Ratten treten laut Verwaltung in der Regel dort auf, wo sie ausreichend Nahrung, Unterschlupf und Nistmöglichkeiten finden. Da eine Prüfung der Personalien bei der Köderausgabe erfolgt, muss der Personalausweis vorlegt werden. Weitere Infos gibt es auf der städtischen Internetseite unter der Rubrik „Bürgerservice“, „Dienstleistungen A-Z“, „Rattenbefall“. Wer in Ludwigshafen bislang Strom und Gas von der Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft (BEV) bezogen hat, wird ab heute von den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) beliefert. Das haben diese gestern mitgeteilt. Der Grund: Der Bilanzkreis wurde gekündigt, die BEV liefert ab heute keine Energie mehr an ihre rund 700 Kunden in der Stadt. Die Nachrichtenagentur dpa vermeldet, dass BEV insolvent ist und rät: „Wer noch Ansprüche gegenüber der BEV hat, sollte diese anmelden, sobald das Insolvenzverfahren eröffnet wird.“ Damit die Kunden nicht im Dunkeln sitzen, übernimmt in einem solchen Fall automatisch der Grundversorger die Energielieferung. Das sind für Ludwigshafen die TWL. Auch für Kunden der DEG Deutsche Energie GmbH hatten die TWL kürzlich die Ersatzversorgung übernommen (wir berichteten).

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