Ludwigshafen Aktuell notiert: Baustelle B 9: Ab Montag eine Richtung gesperrt

Wird jetzt saniert: die B 9 im Bereich Petersau/BASF-Kläranlage.
Wird jetzt saniert: die B 9 im Bereich Petersau/BASF-Kläranlage.

Die Sanierung der B 9 im Bereich der Anschlussstelle Ludwigshafen-Nord rund um die BASF-Kläranlage geht am Montag in die zweite Phase. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mitteilt, werden die Arbeiten an der Anschlussstelle Petersau nun abgeschlossen. Daher kann mit der eigentlichen Sanierung der Fahrbahn begonnen werden. Ab Montag wird dafür die Fahrspur der B 9 in Richtung Süden (Ludwigshafen) ab dem Bereich der Anschlussstelle Frankenthal/Mörsch bis Höhe Pfingstweide gesperrt. Von der Sperrung betroffen sind auch die Anschlussstellen Richtung Frankenthal/Mörsch sowie die Zufahrt zur A 6 in Richtung Kaiserslautern/Mainz und Frankfurt/Mannheim sowie die entsprechenden Anschlüsse von der Autobahn kommend. Der Verkehr wird auf die Gegenfahrbahn umgelegt, sodass in Richtung Norden und Süden nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Die Umleitung erfolgt von Norden kommend über die Anschlussstelle Pfingstweide/Edigheim und von Süden kommend über die Anschlussstelle Petersau/Bobenheim-Roxheim. Der LBM geht davon aus, dass dieser Bauabschnitt etwa vier Wochen dauert. Auf der B 9 sind in diesem Bereich täglich rund 44.000 Fahrzeuge unterwegs. Laut LBM ist die Fahrbahn auch wegen des hohen Anteils an Lkw-Verkehr zur BASF kaputt. Die Sanierung kostet 3,2 Millionen Euro und dauert bis Ende Juli. Der LBM kann hier nicht mit einer großräumigen Umleitung arbeiten, da auch jeweils die Übergänge von der B 9 auf die A 6 bearbeitet werden. Mit Staus ist auch deshalb zu rechnen, da für die Dauer der Arbeiten nur zwei statt der sonst üblichen vier Spuren zur Verfügung stehen. Dass die Stadt während des Hochstraßenabrisses den Verkehr mit einer Smartphone-App steuern möchte, geht Hans-Uwe Daumann nicht weit genug. Der Grünen-Vorsitzende im Stadtrat meint: „Die Verkehrslenkungs-App ist ein erster Schritt, aber sie kommt sehr spät. Das Konzept geht uns nicht weit genug. Verkehrslenkung muss regional gedacht werden. Ganz wesentlich ist das Vorhandensein von Umsteigemöglichkeiten, von Wechselstationen zu den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds.“ Seiner Meinung nach werde für viele Nutzer der „Echtzeit-Hinweis, dass die Straßen verstopft sind, in der Praxis oft zu spät kommen“. Überhaupt ist er mit den Fortschritten der Stadtverwaltung beim Thema Digitalisierung nicht einverstanden: „Die Stadt tritt seit Jahren auf der Stelle. Es gibt immer noch kein nennenswertes freies WLAN in der Stadt. Ludwigshafen wird Mühe haben, alle Verwaltungsleistungen bis 2022 zu digitalisieren, wie es das Online-Zugangsgesetz von 2017 vorsieht.“ Daumann vermisst in vielen Bereichen eine digitale Strategie und bemängelt, dass es kein „zentrales Digitalisierungs-Team“ gibt. Die Resonanz auf die Berichterstattung zu den umstrittenen „Metropol“-Hochhausplänen auf dem Berliner Platz in Ludwigshafen reißt nicht ab. Gleich mehrere Zuschriften beschäftigen sich heute mit dem Thema auf unserer Leserbriefseite. Zum Ausbau der Bauschuttdeponie in Rheingönheim hat uns sogar ein gebürtiger Ludwigshafener geschrieben, der jetzt in Kalifornien lebt. Daneben beschäftigt die Leser die Zusammenarbeit zwischen zwei großen Theatern. Lokalseite 11

Die App soll helfen, Verkehrsströme bei Staus besser zu lenken – unser Bild entstand in Bayern.
Die App soll helfen, Verkehrsströme bei Staus besser zu lenken – unser Bild entstand in Bayern.
x