Ludwigshafen Aktuell notiert: BASF: Produktaustritt aus Kläranlage in den Rhein

Blick auf die Kläranlage im Norden des BASF-Werks.
Blick auf die Kläranlage im Norden des BASF-Werks.

Im Auslauf der BASF-Kläranlage werden seit dem 25. Februar erhöhte Werte des schwach wassergefährdenden Stoffs Trimethylcyclohexylammoniumhydroxid gemessen. Das Produkt gelangt also in den Rhein. Laut einem Unternehmenssprecher gehört es zur Gruppe der Ammoniumsalze, die zum Beispiel in Weichspülern eingesetzt werden oder im Haarshampoo als Antistatika. Bereits am 27. Februar hatte die BASF den Austritt den Behörden gemeldet. Außerdem sei der Einfluss aus dem Kanalsystem der BASF in die Kläranlage direkt gestoppt worden. „Aufgrund der geringen ausgetretenen Mengen und der Verdünnung im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen“, heißt es von der BASF. Über einen Zeitraum von 96 Stunden sind laut dem Chemiekonzern 716 Kilogramm des Stoffs in den Fluss gelangt. Trimethylcyclohexylammoniumhydroxid ist laut BASF„gesundheitsschädlich bei Verschlucken“, außerdem kann es schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden verursachen. Warum die Werte erhöht waren, steht laut BASF noch nicht fest. Die Freien Wähler (FWG) begrüßen die Idee eines neuen Rathauses am Berliner Platz, wie es Edmund Keller, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands, gefordert hatte (wir berichteten gestern). Dazu sei eine genaue Prüfung erforderlich. Die könne es laut FWG jedoch nur geben, wenn die Verwaltung „endlich die Untersuchung über den Zustand und die Zukunft des alten Rathaus-Turms vorlegt“. Gleichzeitig müsse ein Gesamtplan für die City entwickelt werden, wie FWG-Fraktionschef Rainer Metz sagt. Dazu gehörten auch Pläne zur Gestaltung nach der Schließung des jetzigen Rathaus-Centers Ende 2021. Ebenfalls überprüft werden könnte die Ansiedlung des neuen Kreishauses des Rhein-Pfalz-Kreises. Die Mannheimer Pfarrerin Ilka Sobottke spricht am 23. März erstmals das „Wort zum Sonntag“ auf Das Erste. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in der City-Gemeinde Hafen-Konkordien im R-Quadrat tätig. Die Wahl-Mannheimerin lebte bereits in Rom, Neapel, Hamburg und Weinheim – und ist mittlerweile nicht nur Trägerin der höchsten Mannheimer Auszeichnung, dem Bloomaul-Orden, sondern auch Bindeglied zwischen vielen Religionsgemeinschaften. Mannheim und Region Aufs Neue belagert wird die Privatbrauerei Gebrüder Mayer auch in diesem Jahr. Am Rosenmontag treten ab 14.33 Uhr wieder die Garden der Ludwigshafener Karnevalsvereine samt dem Großen Rat in der Schillerstraße 8 an, um an die Bierspezialitäten der Mayer-Brauerei heranzukommen. Leicht dürfte ihnen das Vorhaben auch dieses Mal nicht fallen. Immerhin haben sich wieder eine ganze Reihe wild entschlossener und ebenfalls durstiger Verteidiger angesagt. Dazu zählen wie in jedem Jahr zahlreiche spitzbübische Politiker und andere Schlitzohren. Brauereichef Frank Mayer ermuntert deshalb ganz besonders die Bevölkerung, die Fasnachter tatkräftig zu unterstützen, damit die Belagerung nach fröhlicher Frotzelei Erfolg hat und in ein vielstimmiges „Prost“ mündet. Übrigens: Im vergangenen Jahr dauerte der heitere Verhandlungsmarathon zwischen Narren und Verteidigern geschlagene 22 Minuten.

Bald im TV zu sehen: Pfarrerin Ilka Sobottke.
Bald im TV zu sehen: Pfarrerin Ilka Sobottke.
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