Ludwigshafen Aktuell notiert: A 650: Fahrbahnerneuerung von Mai bis November

Im vergangenen Jahr wurde die Fahrbahn in Richtung Bad Dürkheim erneuert.
Im vergangenen Jahr wurde die Fahrbahn in Richtung Bad Dürkheim erneuert.

Nach Ostern wird auf der A 650 wieder gebaut, Autofahrer müssen sich dann auf Verkehrsbehinderungen gefasst machen: Der zweite Bauabschnitt für die Fahrbahnerneuerung der Autobahn zwischen der Anschlussstelle Oggersheimer Kreuz und der Stadt Ludwigshafen (B 37) soll in der ersten Maihälfte starten und bis November dauern. Die Baustelle soll nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) nach Ostern an den Wochenenden und teils nachts eingerichtet werden. Der Verkehr wird wie im Vorjahr mit einer Wechselspur am Baufeld vorbeigeführt. Die Umstellung der variablen Spur erfolgt zwei Mal am Tag vor der Rushhour. Von den bislang sechs Fahrspuren stehen laut LBM somit immer vier Fahrspuren zuzüglich der Wechselspur zur Verfügung. Die Anschlussstelle Oggersheim-Süd bleibt während der gesamten Bauzeit geöffnet. Das Projekt ist mit rund 6,5 Millionen Euro veranschlagt. Zum Erlebnis-Samstag lädt die BASF für 13. April ein. Dabei gibt es einige Neuerungen: So gibt es mehrere neue Exponate in der Ausstellung und die Veranstaltungsreihe „Auf einen Espresso mit …“ startet. Im Mittelpunkt des neuen Formats steht der Austausch mit den Besuchern zu BASF-Themen. Ziel ist es, im Gespräch mit Firmenexperten Fragen zu klären. Den Auftakt macht am Samstag Harald Schlegel, verantwortlich für neue Gütertransportkonzepte am Standort, der von 11 bis 15 Uhr an der Espresso-Bar im sechsten Stock Fragen rund um das Thema „Digitalisierung und Logistik“ beantwortet. Um Digitalisierung geht es auch bei einem der neuen Exponate im Besucherzentrum: In der Ausstellung können die Besucher beispielsweise beim Blick durch ein Datenteleskop in einer Panorama-Ansicht des Werks Ludwigshafen entdecken, wo überall im Arbeitsalltag bereits digitale Anwendungen genutzt werden. Der Kreisverband Ludwigshafen-Vorderpfalz des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) begrüßt die günstigen Green-City-Tickets in Ludwigshafen und Mannheim. „Wir bedauern die Befristung des Angebots bis Ende 2020, da die Sonderzuschüsse des Bundes dann wieder wegfallen“, sagte gestern Vorstand Dieter Netter in einer 100-Tage-Bilanz. Ludwigshafen sei ja leider nur „Beifahrer“ Mannheims, ohne dass die politische Führung der Stadt eigene Initiativen entfalten konnte. So gebe es in Ludwigshafen kein vergünstigtes Job-Ticket. Dennoch zeigten die Green-City-Tickets, dass der stete Aufwärtstrend der Fahrpreise des Öffentlichen Nahverkehrs im Verkehrsverbund gebrochen werden könne. „Es gilt jetzt, ihn umzukehren, und die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Ludwigshafen wenigstens vom Fahrpreis her attraktiver zu machen, wenn schon mögliche Verbesserungen wie Taktzeiten und Kapazität abgelehnt werden“, fordert Netter. Der VCD sorgt sich um die Zeit nach 2020. „Wir befürchten, dass der Trend dann wieder abgewürgt wird. Leider sehen wir keine Bemühungen der Stadtspitze, die Weichen klar in Richtung Förderung des ÖPNV zu stellen, was angesichts der drohenden Sperrung der Hochstraßen dringlich wäre.“ Der Verkehrsclub kann sich eine Sonder-Tarifzone Mannheim/Ludwigshafen vorstellen. „Nach 100 Tagen würden wir uns zumindest eine Aussage zu ersten Tendenzen, vor allem aber mehr Werbung für die neuen Preise wünschen. Denn nur wer ein Angebot kennt, kann es nutzen“, meint Netter. Der VCD appelliert an die Stadtspitzen in Ludwigshafen und Mannheim, rechtzeitig für die Fortsetzung des Green-City-Tarifs über 2020 hinaus Sorge zu tragen.

x