Ludwigshafen 86-Jährige händigt Betrügern mehrere Zehntausend Euro aus

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Mehrere Zehntausend Euro hat eine 86-Jährige an Betrüger ausgehändigt. Wie die Polizei erst jetzt erfahren hat, erhielt die Ludwigshafenerin am 18. Oktober einen Anruf von einem Unbekannten, der sich als Anwalt ausgab. Er teilte ihr mit, dass es in der Stadt vermehrt zu Raubüberfällen auf Senioren kommen würde und die 86-Jährige deshalb ihr Geld in Sicherheit bringen müsse. Durch eine geschickte Gesprächsführung unter Beteiligung von mindestens zwei weiteren Täterinnen, die die Seniorin anriefen, wurde diese dazu gebracht, hohe Bargeldsummen von ihren Konten abzuheben. Am 19. sowie am 21. Oktober übergab die 86-Jährige daraufhin nach telefonischen Anweisungen das abgehobene Geld an zwei unbekannte Täter. Beide Abholer waren etwa 30 bis 40 Jahre alt und schlank. Der erste Abholer war 1,85 bis 1,90 Meter groß, der zweite 1,65 bis 1,70 Meter. Bei dieser Betrugsmasche handelt es sich laut Polizei um keinen Einzelfall. Immer wieder komme es zu diesen sogenannten Schockanrufen. Dabei werde von den Anrufern am Telefon eine Notsituation vorgegaukelt und um Geld gebeten.

Weitere betrügerische Anrufe

Von zwei angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, eine Frau und ein Mann, wurde am Dienstagmorgen eine 68-Jährige angerufen, um deren angebliche PC-Probleme zu lösen. Als die Frau erklärte, dass sie gar keinen Computer besitze, legten beide Anrufer direkt auf.

Ein betrügerisches Telefonat vorzeitig beendet hat am Dienstag eine 82-Jährige. Der Anrufer gab sich als Kripo-Beamter aus und gab an, dass es in der Nachbarschaft zu einem Einbruch gekommen sei, bei dem auch eine Schusswaffe verwendet worden sei. Die Polizei wisse, dass die 82-Jährige ein Sparbuch mit Geld habe. Da der Seniorin die Schilderungen seltsam vorkamen, legte sie auf.

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