Ludwigshafen 14 500 Einsätze und 37 000 Essen

Ein wichtiges Standbein des ASB: der Menüservice.
Ein wichtiges Standbein des ASB: der Menüservice.

Der Kreisverband Ludwigshafen des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) zieht eine positive Bilanz des Jahres 2017. So sind im Rettungsdienst über 14.500 Einsätze gefahren worden. Außerdem wurden 37.000 Essen ausgeliefert. Der ASB beschäftigt 80 hauptamtliche Mitarbeiter.

Kreisvorsitzender Holger Scharff und Kreisgeschäftsführerin Daniela Düttra sprechen von einem „erfolgreichen Jahr“. Die aktuellen Zahlen zeigten, dass der ASB „für die Zukunft gut gerüstet ist“, so Scharff und Düttra. Sie können dabei auf die Unterstützung von 80 hauptamtlichen Mitarbeitern setzen. Hinzu kommen 16 Helfer, die etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten. Außerdem engagieren sich über 90 Ehrenamtliche. Im Rettungsdienst hatte der ASB bis zu sieben Fahrzeuge im Einsatz und kam auf über 14.500 Einsätze. Im Sanitätsbereich engagiert sich der ASB zudem in der Ausbildung. 2017 seien 1192 Bürger ausgebildet worden – darunter 20 Schulsanitäter, 45 Jugendliche und 1127 Erwachsene. „Damit bleibt die Anzahl der Ausbildungen im Vergleich zum vergangenen Jahr stabil“, sagt Düttra. Geplant sei, den Ausbildungsbereich vor allem durch Angebote in Schulen und Kindertagesstätten auszubauen. „Zusätzliche Angebote werden Firmenschulungen sein“, ergänzt Scharff. „Starke Zuwächse“ gab es seinen Angaben zufolge dieses Jahr im Bereich der Sanitätsdienste. Bei 156 geleisteten Sanitätsdiensten waren 52 Helfer im Einsatz – und kamen so auf 2901 Helferstunden. Die Rettungshundestaffel war im Mai bei einer Vermisstensuche in Ruchheim im Einsatz. „Für solche Einsätze trainieren die Helfer mit ihren Hunden das ganze Jahr“, sagt Düttra. Über Jahre ausgebaut worden sei das Angebot im Menüservice („Essen auf Rädern“). „2017 lieferten wir an 365 Tagen im Jahr rund 37. 000 Essen bei rund 170 Kunden aus“, so Scharff. Ebenfalls ausgebaut werde der ambulante Pflegedienst. „Als Ergänzung bieten wir den Hausnotruf an. Mit Leistungen wie Einkaufsdiensten oder Besuchsdiensten runden wir das Programm ab“, sagt Düttra. Ein großes Thema bleibt 2018 auch die Sanierung des ASB-Hauptquartiers in der Brunhildenstraße im Stadtteil West. Hier werden die Umkleideräume und Sanitärräume in das Tiefgeschoss verlagert. Außerdem entsteht ein moderner Jugendraum und die Fahrzeughalle wird saniert. Gut etabliert hat sich nach Angaben von Scharff und Düttra die seit 2015 aufgebaute Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ). Seit 2017 gibt es den Wünschewagen, der mit dem ASB-Kreisverband Worms/Alzey koordiniert wird. Das Fahrzeug hat 29 Fahrten absolviert – etwa an die Nordsee oder in die Schweiz. Der Wünschewagen begleitet Schwerkranke bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches.

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