Landau Zur Sache: Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Wohnen für Hilfe“

Placeholder-Image

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Wohnen für Hilfe“ ist bei der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln angesiedelt. Mittlerweile beteiligen sich deutschlandweit 35 Städte an dem Konzept der Wohnpartnerschaften. Das Angebot richtet sich an Menschen, die freie Zimmer in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus haben und diese einem anderen Menschen gegen Hilfeleistung zur Verfügung stellen möchten. Diese Hilfeleistung kann zum Beispiel Gartenarbeit, Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, Tierpflege oder Gesellschaft leisten sein. Pflegeleistungen jeglicher Art sind ausgeschlossen. Der Wohnraumnehmende erbringt in der Regel für einen Quadratmeter überlassenen persönlichen Wohnraum eine Stunde Hilfe im Monat. Ein Kooperationsvertrag regelt die individuellen Absprachen zwischen den Partnern, auch bezüglich der Nebenkosten. In jeder Stadt bestimmt der jeweilige Träger die Zielgruppen und Modalitäten . Die Wohnraumgebenden und Wohnraumsuchenden werden informiert, beraten und während der Dauer der Wohnpartnerschaft begleitet (Infos unter www.hf.uni-koeln.de/33114). Unter www.pluswgs.de sind unter dem jeweiligen Bundesland über Eingabe der Postleitzahl regionale Angebote veröffentlicht. Wohnungsgeber und Wohnungssuchende können hier kostenfrei inserieren und Angebote oder Wünsche formulieren. In einem betreuten Blog tauschen sich erfahrene „Wohnen für Hilfe“-Teilnehmer aus, bieten Interessenten Hilfe an und beantworten Fragen. Das Portal unterstützt auch Senioren-WGs und Mehrgenerationen-Projekte.

x