Landau Wirtschaft kompakt: Edenkoben: Junge Fotografen gewinnen Wettbewerb

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Hannah Holzer und Malte Carstensen aus Edenkoben haben mit ihrem Foto den ersten Preis in der Kategorie Jugendliche des Fotowettbewerbs „Handwerk attraktiv – mehr als 1000 Worte“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz gewonnen. Die neun Siegerfotos unterschiedlicher Kategorien sind bis Ende Januar im Wirtschaftsministerium in Mainz zu sehen. Eingereicht wurden Bilder, die zeigen, wie attraktiv und vielfältig das Handwerk ist. Teilgenommen hatten 132 Schüler, Auszubildende, Angestellte und Berufsfotografen. Die Ausstellung wird anschließend von den Handwerkskammern an verschiedenen Orten gezeigt. Die Fusion der Baugewerke-Innungen Südpfalz und Neustadt ist unter Dach und Fach. Die beiden bisherigen Innungen stimmten dem Zusammenschluss zur Bau-Innung Südpfalz-Deutsche Weinstraße einstimmig zu, wie Geschäftsführer Klaus Seiferlein mitteilte. Die neue Innung hat 94 Mitglieder in Landau und Neustadt sowie in den Kreisen Südliche Weinstraße, Germersheim und Bad Dürkheim. „Die Fusion erfolgte, um eine größere, schlagkräftige Einheit zu schaffen“, so die Verantwortlichen. Es gelte, die Attraktivität der Bauberufe Maurer, Zimmerer, Gipser und Stuckateur sowie Fliesenleger zu erhöhen, „um leistungsfähige und leistungswillige Jugendliche für diese Berufe zu begeistern“. Der Vorstand Obermeister: Gerald Webel (Schwegenheim), Stellvertreter: Günter Hiegle (Neustadt), weitere Vorstandsmitglieder: Andreas Dick (St. Martin), Rüdiger Braun (Kirrweiler), Gerd Mersinger (Esthal), Bernd Kupper (Rülzheim), Thomas Hänlein (Germersheim), Lehrlingswarte: Andreas Kipp (Neustadt/Maurer), Mario Deigentasch (Neustadt/Fliesenleger), Joachim Schöneberger (Neustadt/Gipser und Stuckateur), Matthias Leibfried (Lachen-Speyerdorf/Zimmerer). Rund 44.000 Menschen im Landkreis arbeiten in der Gastronomie. Mit Blick auf eine mögliche Neuauflage der Großen Koalition hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) jetzt eine „Arbeits- und Sozialagenda“ gefordert. Nötig seien ein Rückkehrrecht aus Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung, eine Anhebung des Mindestlohns sowie die Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung, so Gewerkschafter Holger Winkow. Eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes lehnt die NGG ab. Die Interessen der Beschäftigten dürften bei einer erneuten Großen Koalition „nicht unter die Räder kommen“.

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