Landau Winterdienst rechnet mit neuen Herausforderungen
Die Touren legen fest, in welcher Reihenfolge das Winterdienst-Team die Straßen, Rad- und Gehwege bei Eis und Schnee abarbeitet. Der Grund dafür ist der neue Landau-Takt. „Die Busse fahren dann zwischen 6 und 21 Uhr, zudem gibt es zwei ganz neue Linien. Diese Änderungen muss unser Bauhof für seine Räum- und Streueinsätze berücksichtigen, um bei gefrierender Nässe, Schnee- und Eisglätte wie gewohnt für größtmögliche Sicherheit auf Landaus Straßen und Wegen zu sorgen“, erläuterte Bürgermeister Maximilian Ingenthron.
Der EWL hat auch personell nachgebessert. Statt wie bisher 18 stellen nun 20 Leute das Winterdienst-Team des Bauhofs, hinzu kommen vier Einsatzleiter. „Das Team ist eingeteilt in drei Truppen, die rollierend an sieben Tagen die Woche ab fünf Uhr, an Wochenenden ab sechs Uhr einsatzbereit sind,“ erklärt Dirk Wagner, der Leiter des EWL-Bauhofs. Herrschen keine winterlichen Temperaturen, gehen die Männer und Frauen ihren Aufgaben in der Grünpflege, dem Straßenbau oder der Straßenmarkierung nach.
Ein Kleintraktor für Radwege
Der Einsatzleiter im Dienst entscheidet je nach Wettervorhersage und Erfahrungswerten, wann eine Truppe mit Räum- und Streufahrzeugen rausfährt – entweder auf eine abgespeckte Kontrolltour oder zum vollen Einsatz mit insgesamt sechs LKW und einem Traktor. Ein Teil des Teams ist auf Treppen und Flächen, die nicht maschinell bedient werden können, als sogenannte Handarbeitstruppe unterwegs. Einen anderen Schwerpunkt bildet laut Ingenthron das wachsende Radwegenetz in Landau, das nicht immer mit den großen Fahrzeugen befahren werden kann. Dazu hat der Bauhof seinen Fuhrpark schon vergangenen Winter um einen Kleintraktor erweitert, der sich im Einsatz auf engeren Wegen bereits bewährt hat. Der EWL hat bei Streumitteln schon im Vorjahr ausreichend vorgesorgt. Neben Salz und Sole wird zur Gefahrenvorsorge auch Splitt eingesetzt.