Karikatur der Woche Wie man das Anwohnerparken richtig einsetzt
Zugegeben: Wir haben den Beigeordneten Lukas Hartmann (Grüne) gequält mit dem Thema Bürgerbeteiligung in der Glacisstraße. Die war in die Hose gegangen, weil sie zu spät erfolgt und die Planung zu weit fortgeschritten war. Zudem hatte die CDU Termine für eine Parklückenzählung durchgesetzt, die von den Anliegern nun als völlig ungeeignet zerpflückt werden. Die Stadt sagt, Anwohnerparken geht grundsätzlich nicht, weil der Parkdruck nicht hoch genug ist. Freiburg, in manchem ein Vorbild im Stadtumbau, ist gerade ein Anwohner-Parkmodell vor dem Bundesverwaltungsgericht um die Ohren geflogen, bei dem die Gebühren nach Fahrzeuglänge gestaffelt waren, mit dem also die Fahrer dicker Schlitten abgestraft werden sollten. Nicht beanstandet wurde die Gebührenhöhe: Gegen 480 Euro pro Jahr hatten die Richter keine Bedenken. Jede Wette: Mit diesem Ansatz wären alle Probleme sofort gelöst. Dann würden vermutlich auch 100 Bäume in die Straße passen.