Landau Weinstadt leuchtet

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„Wir sind sehr zufrieden“, gestand gestern Michael Chmura, Projektleiter des Veranstalters Ideenkonstrukteur aus Bad Bergzabern. Auch wenn die Besucherzahlen deutlich unter denen des Vorjahres lagen, zur Premiere waren 18.000 Gäste gezählt worden, denkt die Bergzaberner Agentur gemeinsam mit der Stadt bereits über eine Neuauflage nach. Mit den Standbetreibern zeigte sich Chmura froh, als nach dem Regenschauer am Samstagnachmittag doch die Sonne noch mal den Himmel aufriss. So war es zwar frisch, doch trocken. An beiden Abenden. Bunt illuminiert war die Festmeile zwischen Theodor-Heuss-Platz und Aussichtsturm, um die edlen Tropfen der rund 30 Weingüter auch entsprechend in Szene zu setzen. Und hätte sich das Wetter nicht von seiner unterkühlten Seite gezeigt, Christine Ludt hätte mit ihrem Team in der Vinothek Par Terre sicher gerne auf den Glühwein verzichtet. Gut, dass es da und dort auch feine Destillate gab, die den Herren der Schöpfung Chancen zum Aufwärmen boten. Gerne scharten sie sich auch um die blank geputzten Karossen der bayrischen Nobelmarke, die an vielen Stellen präsentiert wurde. Gut gelaunt genossen es die Besucher, auf den vertrauten Lichterpfaden noch einmal lustwandeln zu dürfen oder endlich erleben zu können, was sie vergangenes Jahr versäumt hatten. Zudem hatte sich der Veranstalter diesmal nicht nur beim Weinangebot mächtig ins Zeug gelegt. Hatten die Gartenschau-Akteure 2015 noch ein ärmliches Speiseangebot diktiert, konnten die Besucher diesmal aus dem Vollen schöpfen. Nicht nur am Flammkuchen-Stand oder bei den lecker duftenden Steaks, auch am offenen Feuer, an dem ganze Lachsseiten brutzelten, bildeten sich lange Schlangen. Andere wieder lockten Allgäuer Käsespezialitäten, die vielen Spätzlevariationen oder auch Knödel nach Tiroler Art. Und wem es draußen doch zu kühl wurde, versuchte, einen Platz im Weinkontor zu ergattern. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr erlaubte diesmal das Genießerleuchten Weingenuss über die Region hinaus. Selbst das prickelnde Etwas, das die neuen Bundesländer in die Einheit eingebracht hatten, wurde an Sektständen üppig ausgeschenkt. Treffpunkt an beiden Abenden war besonders gerne die Vinothek, wo Thomas Hirsch am Freitagabend im Kreise vieler Ehrengäste das Spektakel eröffnet hatte. Zur Stärkung Landaus als größte Weinbau treibende Gemeinde der Bundesrepublik. Es ist der Wunsch des Oberbürgermeisters, mit dem Lichterspektakel dauerhaft die Erinnerung an die Gartenschau wachzuhalten. |eva

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